<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"><title>BETWEENFIFTYANDHUNDRED.MARENZHOME.NET</title><updated>2012-02-07T08:33:41Z</updated><id>http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/atom.aspx</id><link href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/atom.aspx" rel="self" type="application/rss+xml" /><link href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net" rel="alternate" type="application/rss+xml" /><generator uri="http://app.onlinequickblog.com/" version="2.6.6">Quick Blogcast</generator><entry><title>Langsam geht ein Traum in Erfüllung</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2010/08/04/langsam-geht-ein-traum-in-erfüllung.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2010-08-20:d7e37a64-28d4-4eb2-be49-a860ec13ce98</id><author><name>Maren</name></author><category term="Björkhyddan" /><updated>2010-08-19T16:43:00Z</updated><published>2010-08-19T16:43:00Z</published><content type="html">&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Da sind wir wieder! Gestärkt hervorgegangen aus all den Widrigkeiten unserer Startphase. Wir haben es geschafft zwei Ferienwohnungen sind fertiggestellt und nun sind wir stolze Betreiber des kleinen Bed &amp;amp; Breakfast Björkhyddan mit deutscher Backstube! &lt;img alt="" style="border-width: 0px; border-style: solid;" src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/smile.png" /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unendlich viel Arbeit, Strapazen und wegen Muskelschmerzen schlaflose Nächte liegen hinter uns. Die ersten Gäste hatten wir Ende Mai in unserer Ferienwohnung "Gamla Huset". Damals war noch nicht an Wasser in der kleinen Küche zu denken. Warum? Das ist eine lange Geschichte - aber ich versuche es kurz zu machen. Die Küche von Gamla Huset liegt in der 2. Etage. Darunter entsteht irgendwann unser Badezimmer. Wir brauchen also Wasser und Abwasser in diesem Teil des Hauses. Unter dem Badezimmer ist aber nur noch steinharter lehmiger Boden in einem Abstand von ca. 30 cm zum Fußboden. Der kleine Keller, den man durch eine Luke im Wohnzimmerfußboden betritt, endet ca. 3 m vor der Wand zu unserem Bad. Wenn wir also Wasser und Abwasser in unser Bad und die kleine Küche vom "Gamla Huset" verlegen wollen, dann müssen wir Erdarbeiten machen. Das heißt im Klartext, wie in einem Stollen arbeiten. Zwei Mal waren wir nun da unten. Das erste mal dachte ich, dass ich das nicht kann. Aber der Mensch wächst mit seinen Aufgaben. Wir sind durch ein Loch in der Wand des kleinen Kellers unters Haus gekrochen. Fred hat auf dem Bauch gelegen, der Platz reichte am Anfang nicht mal zum Umdrehen, und er hat mit einem Meißel Lehm abgehauen. Den Abraum hat er dann zu mir gescharrt. Diesen habe ich in einen Eimer geschaufelt. Ich hatte Glück, denn ich konnte beinahe sitzen. Den Eimer habe ich an einer anderen Stelle wieder entleert. Dazu mußte ich in ein kleines Stück "krabbeln". Wir mußten so viel Platz schaffen, dass Fred da unten Rohre verlegen kann. Nach unserer ersten Grubenerfahrung haben wir uns erst einmal auf andere Sachen konzentriert. Fertig zum Rohre verlegen war es noch lange nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeit an unserer zweiten Ferienwohnung "Solstråle" erschien uns nun wichtiger, da wir &lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Gamla Huset"&lt;/span&gt; ja schon ohne Wasser in der Küche vermieten konnten. Jetzt galt es ein Fenster zuzumauern um Platz für ein Bett zu schaffen, das Zimmer zu renovieren und die Küchenzeile einzubauen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;img alt="" width="551" height="367" style="border: 0px solid;" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Sonnenzimmer01.JPG?a=53" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Im Grunde nicht so viel Arbeit, aber auch hier liegt der Teufel im Detail. So kann allein das Anschließen einer Lampe zu einem absoluten Desaster werden. Auf dem Dachboden eine Leitung zu finden - unter Sägespänen, Holzkohle und Mineralwolle - ist wirklich nicht leicht. All der aufgewirbelte Staub hat Fred endlose Hustenattacken bescherrt. Die Elektrik, an sich, zu verstehen ist der andere Punkt. Fred ist nur am schimpfen, wenn er irgendwo im Haus etwas an der Elektrik machen muss. Letztendlich haben wir es aber geschafft. Gleich nach der Renovierung hatten wir hier einen besonderen Tag. "Turista Hemma" - Touristen zu hause. Dazu haben wir unsere Asienfotogalerie (in Dongguan das erste mal gezeigt) im&amp;nbsp;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Solstråle"&lt;/span&gt; wieder aufgehängt. Sah gut aus in dem frisch renovierten Zimmer. Zu dem Zeitpunkt war für die Küchenzeile noch kein Wasser und Abwasser angeschlossen und das Zimmer auch noch nicht ganz fertig. Der nächste Knackpunkt war das Anschließen einer weiteren Toilette. Denn um &lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Solstråle"&lt;/span&gt; fertigzustellen, mußten wir eine Wand in den Vorraum des Bades ziehen und uns somit von der immer noch gern benutzten Dusche verabschieden. &lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;Wir kaufen viel in Gebrauchtmärkten um Geld zu sparen, so auch diese Toilette und das Waschbecken. Im Spülkasten fehlte dann ein kleines Teil, das gefunden und eingebaut werden mußte. Mit dem uns gegebenen Improvisationstalent können wir aber solche Hürden nehmen. Fred konnte die Toilette reparieren und wir haben viel Geld gespart. Das war eine komische Zeit. Wir sind nun an einer Toilette vorbei ins Bad gegangen. Als alles angeschlossen war, hat Fred die Wand geschlossen und somit die zweite kleine Ferienwohnung fertiggestellt. Das war an meinem Geburtstag. Ein Pärchen hat sich zur Übernachtung angemeldet und Fred fand es besser sie in&amp;nbsp;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Solstråle"&lt;/span&gt; unterzubringen. Wir haben das auch geschafft &lt;img alt="" style="border-width: 0px; border-style: solid;" src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/smile.png" /&gt;. Ein Teil der Bilder von unserer Ausstellung hängen noch immer an der Wand. Das gibt dem Zimmer ein tolles Flair.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&lt;img alt="" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Solstrale_1.JPG?a=84" style="border: 0px solid;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
Nur leider mußten meine Geburtstagsgäste warten. Als sie ankamen war ich durchgeschwitzt, habe übel gerochen und sah noch übler aus. Die "Dusche" ist seit diesem Tag im Keller. Zu diesem Zeitpunkt war da noch nicht einmal eine Dusche - nur ein Gartenschlauch. Was tut man nicht alles für die Gäste. Unser Bad ist noch lange nicht als solches zu erkennen. Überhaupt lassen unsere Räume sehr zu wünschen übrig. Aber das wird - nur wann ist die Frage. In solcher Situation pflegt Fred ständig die viel zu kurzen Tage und die geringe Anzahl seiner Hände zu beklagen. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach und nach haben wir dann noch die Feinheiten für &lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Solstråle"&lt;/span&gt; erledigt, wie den Herd anschließen, die frisch gebaute Wand tapezieren und malern, Fliegengitter bauen ... Nun ist es zu einer schönen Ferienwohnung für 2 bis 3 Personen geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 24. Juli ist unser "Gamla Huset" durchgehend ausgebucht und auch in &lt;span style="font-family: verdana;"&gt;"Solstråle"&lt;/span&gt; ist immer wieder belegt. Bis Mitte September tummeln sich die Gäste. Dazu mußten wir noch einmal in unsere Grube um dier erforderlichen Maulwurfsarbeiten zu erledigen. Nun ist also Wasser und Abwasser für die kleine Küche in "Gamla Huset" angeschlossen. Damit ist auch in unserem "Bad" schon mal alles da - nur leider noch nicht an der richtigen Stelle und das wird noch dauern. Aber Fred hat mir versprochen die Dusche im Keller so zu gestalten, dass es für den Übergang ok ist. &lt;img alt="" style="border: 0px solid;" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/duscher.gif?a=97" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben jetzt ein nagelneues mitwachsendes Kinderbett und eine Schulbank ziert unseren Frühstücksraum / Küche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;
&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&lt;img alt="" style="border: 0px solid;" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Schulbankum1940_5003.JPG?a=18" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
So wird alles langsam schöner. Immerhin haben wir nun zufriedene Gäste. Das heißt der erste Teil unseres Traumes nimmt Gestalt an. Noch ist viel zu tun und bis hier hin hat alles viel länger gedauert als erwartet. Trotzdem sind wir guter Hoffnung auch noch andere Bestandteile unseres Traums verwirklichen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einer Woche haben wir uns ein Kanu gekauft. Die erste Runde auf unserem Rummen war toll und hat uns wieder dieses Gefühl der Freiheit gegeben. Nun da wir Gäste haben, die länger bleiben als nur eine Nacht, bleibt auch wieder ein wenig Zeit für uns. Wir sind schon angeln gewesen und morgen will Fred auch mit Gästen angeln fahren. Ich schreibe mal wieder Blog auch das ist toll. Auch unsere Couch Surfer lassen wir nicht im Stich. Nun bekommen wir Besucher über das Couchsurfing, die nicht mit Geld bezahlen. Die beiden Spanier, die mit dem Fahrrad bei uns aufgeschlagen sind, haben uns mit einem drei Gänge Menü verwöhnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&lt;img alt="" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/CarmenCarlos2.JPG?a=23" style="border: 0px solid;" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
Es macht Spaß! Wer hätte das gedacht. Ich putze, wasche, bügle und bin begeistert. Frühstück machen und mit den Gästen plaudern - ja das ist es was wir wollten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;Die Backstube läuft nicht so übermäßig, aber ok. Wir werden auch immer bekannter und jeder der sich hier her verläuft ist willkommen und begeistert und schickt oft gleich jemand anderes her. Wir sind eben ein wenig weg vom Schuss.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&lt;br /&gt;
Im Moment liegt ein riesengroßer Berg Holz im Garten&amp;nbsp;&lt;img alt="" style="border: 0px solid;" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/hackebeil.gif?a=92" /&gt;&amp;nbsp; und ich kann dem Fred nicht helfen. Ich habe mir bei der Ankunft der Spanier den rechten Arm angebrochen. Der sogenannte Oberarmkopf hat nun einen Sprung und das tut weh. So und an dieser Stelle muss ich nun doch beichten. Dieser Bericht liegt so zu sagen nun schon wieder 2 Wochen als Entwurf rum. Ich bin nach 3 Wochen wieder recht gut hergestellt, dank unserer schön aufgeräumten Bibliothek. Ich habe nämlich mein Buch "Japanisches Heilströmen" wiederentdeckt. Jeden Tag ströme ich mir die Energiepunkte 15 auf beiden Seiten. Mein Heilerfolg ist überwältigend. Habe heute sogar ein wenig Holz gestapelt, denn damit kämpft Fred nun schon 2 Wochen, da er so ganz nebenbei eine neue Eingangstür einbaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&lt;img alt="" width="550" height="367" style="border: 0px solid;" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Treinbau02.JPG?a=84" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;
&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Und zu einer neuen Tür gehören auch neue Stufen, da die neue Tür nun nach links aufgeht. So hört die Arbeit so schnell noch nicht auf. Trotzdem ist ab und zu auch Zeit für ein kleines Mittagsschläfchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: verdana,sans-serif;"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img alt="" style="border: 0px solid;" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Tuer_Einbau.JPG?a=3" /&gt;&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img alt="" width="382" height="254" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Smirlor05.JPG?a=62" style="border: 0px solid;" /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Das soll es für heute gewesen sein. Immerhin schreibe ich nun schon wieder 14 Tage an diesem Bericht, weil eben doch vieles viiiieeeel wichtiger ist. Hier noch schnell der Link, wo ihr noch mehr Bilder von unserem neuen Heim und unserem neuen Leben findet. Die Schärenrundfahrt war etwas ganz besonderes. Ich war so glücklich wie man es nur selten erlebt. In solchen Momenten übermannt es mich gerade zu und die Tränen schießen in die Augen. Wir haben hier wirklich einen schönen Platz gefunden. Dieses Gefühl angekommen zu sein ist einfach toll.&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana; color: #4f6128;"&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.bjoerkhyddan.net/Galerie/index.htm"&gt;Bildergalerie Björkhyddan&lt;/a&gt;&lt;/span&gt; &lt;br /&gt;
&lt;/div&gt;
&amp;nbsp;&lt;/div&gt;
&lt;/div&gt;</content></entry><entry><title>So war unser Start - Teil 3</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2010/03/08/so-war-unser-start--teil-3.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2010-03-08:7273fb77-eefd-443a-aa67-985ac4ad3f2b</id><author><name>Maren</name></author><category term="Björkhyddan" /><updated>2010-03-08T14:16:00Z</updated><published>2010-03-08T14:16:00Z</published><content type="html">&lt;span style="font-size: 13px; font-family: verdana;"&gt;&lt;br /&gt;
Der letzte Eintrag endet mit dem Silvesterabend bei Yvonne und Harald. Wir haben auch den Neujahrsmorgen noch bei den beiden verbracht und sind so gegen Mittag dann wieder los zu unseren Kartons und all dem Chaos. Fred hatte sich vorgenommen mit Lotta und der ganzen Sippe zu sprechen und einen Termin für ihren Auszug zu vereinbaren. Als wir aber in Rumma ankommen, trauen wir unseren Augen nicht. Lotta zieht aus! Gut - sehr gut!&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;span style="font-size: 13px; font-family: verdana;"&gt;&amp;nbsp;&lt;img alt="" src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/hurra3.gif?a=81" /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;span style="font-size: 13px; font-family: verdana;"&gt;
&lt;div&gt; &lt;/div&gt;
Sie wartet schon auf uns - möchte unseren Hänger benutzen! Die Situation ist chaotisch! In Mülltüten verpackt schleppt sie, meist allein, ihre Sachen ins Auto. Die größeren Möbelstücke werden irgendwie auf den Hänger gepackt. Das Geschirr wandert in die Kartons, die wir gerade ausgepackt haben. Aber egal - sie zieht aus. Wir packen einen Karton nach dem anderen aus. Schön ist es Möbel auszupacken und sie an ihren neuen Platz zu stellen. Der Auszug von Lotta zieht sich ca. 1 Woche hin. Der Hund zieht gleich mit aus, die Katzen nach und nach. Smulor darf bleiben und wird nun zu unserer Hauskatze. Sie muss lernen, dass man nicht auf den Tisch geht und Futter aus einen Futternapf auf der Erde bekommt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir lernen auch wieder Schwedisch und versuchen einen geregelten Tagesablauf zu gestalten. Wir sind froh endlich allein zu sein und unser neues Heim in Beschlag zu nehmen. Am 7. Januar ist dann wie zum Hohn auch noch unser CD-Laufwerk kaputt gegangen, so dass wir nicht mehr Schwedisch lernen konnten. Irgendwie wird unser Haus nicht warm und bei -20°C frieren wir, sobald wir uns hinsetzen. Nach einem Gespräch mit dem Makler kommen Lotta und Mike (ihr Bruder) nocheinmal vorbei und versuchen uns das Heizen beizubringen... &lt;img alt="" src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/wink.png" style="border-width: 0px; border-style: solid;" /&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Heizungsmonteur war dann am 8. Januar da.&lt;/span&gt; &lt;span style="font-family: verdana; font-size: 13px;"&gt;Der Beste hier in der Gegend, wie uns unser Makler versicherte. Göppa - der Heizungsmonteur - bestätigte Fred, dass seine Diagnose richtig war. Das Thermostat war kaputt. Und jetzt ist es wie in so einem Klamaukfilm. Die Kette geht so: Thermostat kaputt - Wasser muss zum wechseln des selben abgestellt werden - das entsprechende Ventil ist kaputt - Wasser geht nicht abzustellen - muss also abgelassen werden - wir hatten natürlich geheizt - draußen - 15 °C - Wasser läuft in den Keller mit Holz - und.... läuft nicht ab - Bodenentwässerung auch kaputt - Fred krämpelt die Ärmel hoch und geht mit seinem rechten Arm ins warme dreckige Wasser und versucht den Abfluss frei zubekommen. Leider schafft er das nicht und wir schöpfen später das Wasser ab. Auf Grund der Bauerei hat Fred ja immer kleine Schnitt-, Riss- und Schürfwunden. Da müssen sie dann rein gekommen sein - die Bakterien - Streptokokken sagen die Ärzte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nächsten Tag ist der Arm leicht dick und schmerzt. Aber so ein Indianer kennt ja keinen Schmerz und baut erst noch eine Tür ein - bis es dann schlimmer wird und er beim Kaffee trinken anfängt zu frieren. Er fühlt sich so schlecht, dass er sich freiwillig hinlegt. Wer Fred kennt, weiß was das bedeutet. Der Arm wird zusehends dicker und das Fieberthermometer zeigt 38,4 °C an. Kein Grund zum Arzt zu gehen - nicht für Fred. Meine Unruhe steigt! Lotta kommt vorbei. Sie schaut sich den Arm an und meint es könnte eine Blutvergiftung sein. Jetzt bin ich vollends allarmiert. Ich schaue mir noch einmal den Arm an und sehe auch diese typische Linie. Das Fieberthermometer zeigt nun schon 39,5 °C an. Jetzt halte ich es nicht mehr aus. Fred kann sich kaum noch bewegen und es ist eine Tortur für ihn, jetzt ins Auto zu steigen. Zur Erinnerung - die Fahrertür ist immer noch kaputt. Ich bin bei dem Eis und Schnee lange nicht mehr gefahren und habe echte Bedenken. Fred kann sich kaum auf den Beinen halten. Ich rufe Lotta an und wir fahren los.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir haben 30 km zu überwinden. Ich rede die ganze Zeit auf Fred ein, weil ich extreme Angst habe, dass er ohnmächtig wird. In Västervik wartet Lotta auf uns und bringt uns zum Krankenhaus. Das Fieber ist nun bei 41°C. In der Rettungsstelle wird Fred Blut abgenommen und er bekommt sofort einen Tropf zur Stabilisierung. Fred weiß nicht mehr viel aus dieser Zeit. Er klappert wie verrückt und möchte immer wieder eine Decke. Aber das Fieber muss runter und so muss er nur mit einem T-Shirt und Jeans bekleidet ausharren. Er bekommt Antibiotika über den Tropf und wird auf ein Zimmer gebracht. Hier verabschiede ich mich so gegen 23 Uhr von ihm und fahre nach Haus, da er ja jetzt in guten Händen ist. Das war am 9. Januar. Am 10. (Sonntag) bin ich um 11 Uhr wieder im Krankenhaus. Zum Mittag muss ich ihn füttern, er kann sich kaum aufrichten - ist extrem schwach. Es geht ihm kein Deut besser. Der Arm ist dick wie ein Ballon. Ich mache mir große Sorgen. Die Antibiotika schlagen scheinbar gar nicht an. Schweren Herzens verlasse ich ihn wieder. Zu Haus angekommen ist auch noch die Haustür blockiert und ich muss einen Nachbarn um Hilfe bitten. Er bricht die Kellertür auf, damit ich ins Haus kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich laufe rum wie behämmert und rufe abends noch einmal im Krankenhaus an. Da sagt man mir, dass sie ihn auf die Intensivstation verlegt haben. Jetzt hält mich nichts mehr - ich fahre wieder ins Krankenhaus. Auch diesmal hilft mir Lotta, dass ich an den richtigen Platz komme. Ich höre, dass er gerade operiert wurde aber noch unter Narkose ist. Ich höre auch wie ernst es ist und dass es höchste Zeit war den Arm zu öffnen, um zu sehen was da drin los ist. Das Schlimme bei dieser Art von Infektion ist, dass man nicht weiß mit welchen Bakterien man es zu tun hat. Es werden also auf Verdacht ein oder mehrere Medikamente verabreicht. Als ich ihn wieder zu Gesicht bekomme, sieht er schlimm aus. Die Augen liegen tief und ich beschließe da zu bleiben. Nichts bringt mich mehr von ihm&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 13px;"&gt; weg&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 13px;"&gt;. Ich wache also gemeinsam mit einer deutsch sprechenden Schwester die ganze Nacht bei ihm. So gegen 4 Uhr morgens schläft er endlich ein und fängt an zu schnarchen. Was für ein&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 13px;"&gt; wohltuendes &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 13px;"&gt;Geräusch! &lt;img alt="" src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/wink.png" style="border-width: 0px; border-style: solid;" /&gt; Jetzt kann auch ich, auf der Campingliege neben ihm, ein wenig schlafen. Ich wurde übrigens gut versorgt. Habe Kaffee und Essen bekommen wann immer ich wollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt geht es langsam wieder Berg auf. Ich verlasse ihn erst Nachmittags, als er wieder auf eine normale Station verlegt wird. Von nun an fahre ich jedenTag nach Västervik ins Krankenhaus. Am 12. war Göppa wieder da und hat die Heizung in Ordnung gebracht und mir gezeigt, wie ich einen optimalen Nutzen aus dem Heizungssystem ziehen kann. Fred lag eine Woche im Krankenhaus und hat auch reichlich Antibiotika bekommen - insgesamt 18 Tage erst intravenös dann als Tabletten. Jetzt ziert seinen rechten Unterarm eine 23 cm lange Narbe. Als er am 15. Januar wieder zu Haus war, fing es prompt an zu schneien. Fred konnte nicht gut zusehen, wie ich versucht habe alles auf die Reihe zu bringen und hat sich natürlich zu viel zugemutet. Dadurch gab es viele Nächte in denen wir schlecht geschlafen haben, weil er &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 13px;"&gt;im Schlaf &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 13px;"&gt;vor Schmerzen geschrien hat.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 13px;"&gt;Die nächsten Tage oder Wochen sind Schnee schieben und Kartons auspacken unsere Hauptbeschäftigung. Die Nachbarn sind toll und helfen uns wo es geht. Als Dank geben wir ihnen manchmal eine von den kleinen Schnapsflaschen (Klopfer), die wir aus Deutschland mitgebracht haben. Auch hier geht der Schnaps in die Beine und so braucht man also immer zwei! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider ist die Serie von Pech und Pannen noch nicht vorbei. Am 17. Januar stellen wir fest, dass im Wohnzimmer aus einer dicken Beule an der Decke Wasser tropft. Jetzt erzählen uns die Nachbarn dass es schon immer Probleme mit dem Dach gegeben hat. Am 18. Januar bekommen wir unser Telefon und am 19. wird endlich auch die Fahrertür vom Volvo repariert. Auch das Schloss in der Haustür konnte Fred wieder reparieren und so kehrt langsam so etwas wie Normalität ein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family: verdana; font-size: 13px;"&gt;Weiter geht es an dieser Stelle mit dem Eintrag "Angekommen in Schweden" den ihr als kontinuierliche Leser ja schon kennt. &lt;img alt="" src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/smile.png" style="border-width: 0px; border-style: solid;" /&gt;&amp;nbsp; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;</content></entry><entry><title>Der Frühling kommt!</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2010/03/01/der-frühling-kommt.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2010-03-01:f00da23f-c162-45fe-91bc-09f128c939bf</id><author><name>Maren</name></author><category term="Björkhyddan" /><updated>2010-02-28T18:25:00Z</updated><published>2010-02-28T18:25:00Z</published><content type="html">&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Nun wird es aber Zeit, dass hier wieder ein Update erscheint. Wie immer ist &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;bei uns &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;viel los und so komme ich leider nicht so regelmäßig dazu im Blog zu schreiben. &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Das geht immer nur, wenn ich nicht garade Schnee schiebe, die Backstube einrichte, das Haus putze, die Buchhaltung erschaffe, Schwedisch lerne, Essen koche, Holz hole, emails beantworte oder bei irgendwelchen Behörden bin.&lt;/font&gt; &lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Die Tage haben auch in Schweden nur 24 Stunden und die sind ausgefüllt bis an den Rand.&amp;nbsp; Außerdem strengt die körperliche Arbeit auch sehr an. Ich habe noch nie in meinem Leben so hart mit meinem Körper gearbeitet, wie jetzt. Trotzdem mag ich dieses neue Leben sehr - oder vielleicht gerade deshalb.&lt;/font&gt; &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Wir arbeiten fieberhaft an unseren Gästezimmern und an der Eröffnung des Bed &amp;amp; Breakfast bis Ostern. In dem Zusammenhang waren wir in Västervik auf der Kommune. Neue Gesetze schreiben angeblich vor, das wir unsere vier Gästezimmer mit einer Feuersicherheit absichern müssen, wie ein großes Hotel. Ein Nachbar beschreibt die übertriebenen Forderungen so: "Hier in Schweden braucht man einen Gürtel und Hosenträger um die Hose zu halten!" Aber so viel Geld für Feuerschutztüren mit Selbstschließer und externer Feuertreppe können und wollen wir nicht bezahlen, deshalb muss uns wieder mal etwas einfallen. Aber das wird es - ist es ja immer. Das zweite Meeting letzten Freitag war dann auch schon viel positiver. Ende dieser Woche sollen wir Bescheid bekommen, ob wir nun den Bauantrag stellen können und die Genehmigung zum Betreiben eines Bed &amp;amp; Breakfast bekommen. Wir sind zuversichtlich und heben den kurzzeitig, selbst auferlegten, Baustopp schon mal wieder auf. &lt;br&gt;&lt;br&gt; &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;table height="413" width="648"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Seit gestern können wir es sehen - der Winter geht seinem Ende entgegen. Wir haben schon nicht mehr daran geglaubt. Bis zum Schluss hatten wir satt Schnee und haben immer wieder viele Kilo von Dach heruntergeholt. Trotz der harten Arbeit &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;konnte ich beim Schnee schieben&amp;nbsp; immer noch dieses zarte Blau sehen, wie wir es zuletzt auf dem Gletscher gesehen haben. Dieser Schnee war so rein, dass es mich immer wieder begeistert hat. &lt;br&gt;Nun werden d&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;ie Tage wieder länger und das tut gut. Die Sonne scheint schon um 8 Uhr morgens in unsere Küche und ich denke immer wieder- wie schön muss das erst im Sommer sein. Als wir heute das Dach endgültig von seinen Schneemassen befreit haben, konnten wir sogar schon die Jacken ausziehen so warm war es in der Sonne. Leider hat das Tauwetter auch einen negativen Aspekt. Es tropft wieder in unserem Wohnzimmer. So bald das Wetter es zuläßt, müssen wir das Dach in diesem Bereich erneuern.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan2.JPG?a=76" height="400" width="266"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;br&gt;Vor ein paar Tagen haben wir einfach mal die Kameras geschnappt und sind im Tal fotografieren gewesen. Wir wollten noch einmal &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;einiges in diesem Weiß&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt; &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;einfangen. Unterwegs haben wir einen alten Mann getroffen und ich habe mich getraut und ein wenig Schwedisch mit ihm gesprochen. Ich glaube er hat mich verstanden. &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/smile.png" border="0"&gt;&lt;br&gt;Hier ein paar letzte Winterimpressionen aus unserem Tal. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan024.JPG?a=87"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/TalumRumma011.JPG?a=37"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/TalumRumma025.JPG?a=11"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/TalumRumma044.JPG?a=49"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan027.JPG?a=29"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Auch Frau Amsel wollen wir euch nicht vorenthalten. Sie hat das Futterhaus teilweisen heftig verteidigt und nur selten konnte ein anderer Vogel sich ein Körnchen "stehlen". &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan005.JPG?a=62"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;Am Donnerstag haben wir noch einmal Holz von einem Nachbarn bekommen. Nun haben wir es tatsächlich geschafft uns über die kalten Tage zu hangeln. Als wir unseren Anhänger zu Kalle fahren wollten, streikt auf einmal das Auto. Ich habe Claus zur Starthilfe&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt; geholt&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;, doch als wir zurück kamen standen schon zwei der Nachbarn da und haben diskutiert. Da habe ich die Situation gleich genutzt und sie auf schwedisch zu meinem ersten Backtag eingeladen. Am Sonnabend war es dann soweit. Früh um 4 Uhr hat der Wecker geklingelt. Schnell war ich in meinem gewohnten Rythmus wieder drin und alles lief wie am Schnürchen. Fred ist um 5 Uhr dazu gekommen und so waren wir auch pünktlich um 9 Uhr mit allem fertig. Das war auch gut so, denn wir hatten den Nachbarn gesagt dass sie ab 9 Uhr kommen können. Ein paar Minuten nach 9 Uhr standen auf einmal 9 Leute vor der Tür und wir waren zugegebener Weise etwas überfordert. Aber allen hat es gut gefallen und sie haben das Brot und auch den Kuchen sehr gelobt. Auch die Gelegenheit so zusammen zu sitzen ist sehr gut angekommen. Bis zum Abend hatten wir 15 Besucher und waren somit gut ausgelastet. Ich werde nun wieder jeden Freitag backen und freue mich darauf. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/ErsterBacktag006.JPG?a=78"&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt;&lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Heute kam Börja vorbei und hat uns das folgende Bild geschenkt. Wir freuen uns, das unsere Aktion so gut angekommen ist. &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/vonBoerjasmall.jpg?a=1"&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Die Unterschrift lautet: Nachbarn&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt; zu Besuch bei Maren und Fred &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;- Wenn das kein Lob ist... &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/smile.png" border="0"&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;</content></entry><entry><title>So war unser Start - Teil 2</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2010/02/14/so-war-unser-start--teil-2.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2010-02-14:ed7e14cb-bcfb-4596-bde5-b513bd7f04a2</id><author><name>Maren</name></author><category term="Björkhyddan" /><updated>2010-02-14T14:04:00Z</updated><published>2010-02-14T14:04:00Z</published><content type="html">&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;Um es etwas abzukürzen möchte ich hier nicht jedes Haus beschreiben, was wir uns angesehen haben. Zum Schluss und das war dann schon Anfang Dezember, blieben 2 Häuser in der Endauswahl. Bei beiden Häusern war dieses kribbeln im Bauch. Das eine steht in Björkeby und das andere in Rumma. Hier ein Foto von dem Haus in Björkeby. Es ist ein altes Pfarrhaus, welches von Holländern renoviert und umgebaut wurde. Uns haben die großen hellen Räume so fasziniert, dass ich euch hier ein Bild davon zeigen möchte. Von außen sieht es eh langweilig aus, wie unser Schwiegersohn Jörg meint. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjoerkeby.JPG?a=15"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Auch Björkhyddan in Rumma hat große helle Räume. Deshalb war es nicht leicht sich zu entscheiden. Den Ausschlag hat am Ende der Standort mit seinen Möglichkeiten gegeben. Ja und die Größe des Hauses. Mit seinen 10 Zimmern und die Nähe zu Västervik und der Ostsee hat Björkhyddan das Rennen gewonnen. Damit fing alles an. Ab jetzt ist es wie im Film oder der Sendung "Pleiten, Pech und Pannen". Wir haben also den Holländern abgesagt und Lotta der Hausbesitzerin in Rumma am Montag den 30. November zugesagt. Dienstag sollten wir den Vertrag unterschreiben. Der Termin kam nicht zustande und Schweigen kehrte ein. Die Bank von Lotta hat Probleme gemacht und nun war plötzlich wieder alles offen. Eine Woche haben wir gezittert und dann gab es Montag, den 7. Dezember, grünes Licht. &lt;br&gt;Dienstag war der Termin mit der Bank - lange harte Diskussion - und vorher ein Besuch bei Lotta und nochmaliges in Augenschein nehmen. Ja wir wollen es! Freitag den 11. Dezember 2009 werden wir unterschreiben! Abends haben wir im Systembolaget eine Flasche Moltebeerlikör gekauft. Die haben wir dann noch geköpft. &lt;br&gt;Mittwoch sind wir nach Götheborg gefahren und haben eine Waschmaschine und einen Trockner für die Pferdedeckereinigung gekauft. Der Anstoß kam von Lotta und hat sich bei uns als Firmenidee festgesetzt. Die Maschinen haben wir gleich nach Rumma geschaft und an ihren neuen Platz gestellt. Wir haben im Untergeschoß eine Waschküche und einen Trockenraum. &lt;br&gt;Donnerstag haben wir alle unsere Sachen von dem gemieteten Haus in Kristdala nach Rumma geschafft und auch schon in Björkhyddan geschlafen. Wir hatten ja unsere Matratze von dem Gästebett schon mitgebracht. Freitag, den 11.12.2009, hatten wir gleich nach dem Frühstück Besuch. Ein Fotograf hat uns für einen Artikel in der "Västerviks Tidningen" abgelichtet. Am Nachmittag sollten dann zwei nette Damen folgen, die das Interview machen. (Hier der Link, leider nur in schwedisch: &lt;/font&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;&lt;a target="_blank" href="http://www.vt.se/nyheter/artikel.aspx?articleid=5187296"&gt;Västerviks Tidningen&lt;/a&gt;)&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Um 10 Uhr war der Termin in der Bank. 3 Stunden hat die ganze Prozedur gedauert, dann war das Haus unser. Am Morgen noch waren wir Gäste in Björkhyddan und nun war Lotta unser Gast. Am Nachmittag haben wir noch Winterreifen aufziehen lassen. Um 16 Uhr kamen dann die Damen von der Zeitung und haben neben dem Interview noch diese witzigen Fotos gemacht. Todmüde aber zufrieden sind wir ins Bett gefallen. Sonnabend gegen Mittag ging es los in Richtung Trelleborg. Im Schlepptau unseren Anhänger und eine Liste der zu erledigenden Dinge in Deutschland. Auf unserem Weg wurden wir von leichtem Schneefall begleitet und bekommen so einen Vorgeschmack auf den kommenden Winter. &lt;br&gt;Die Zeit in Deutschland fasse ich kurz zusammen. Natürlich haben wir unseren Umzug vorbereitet und abgesprochen. Auto und Anhänger voll wollten wir selbst mitnehmen und den Rest einer Umzugsfirma übergeben. Wir haben uns also gleich um unseren Teil gekümmert. Auf dem Rückweg &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;zu Freds Mutter, &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;mit vollem Anhänger und Auto, hören wir komische Geräusche und müssen feststellen, dass die Winterreifen nicht passen. Man hat uns eine für diesen Volvo nicht zugelassene Größe montiert. Die hinteren Reifen &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;haben nun &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;bei voller Ladung&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt; am &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Radkasten geschliffen &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/sad.png" border="0"&gt;, und können erst in Schweden reklamiert werden. Bevor wir uns diesem Problem wieder widmen konnten, sind wir ohne Anhänger noch zu einer Hochzeit ins Erzgebirge gefahren. Gut ausbalanciert, der Anhänger hat das Auto ein Stück angehoben &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/wink.png" border="0"&gt; , ging es anschließend &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;zum Weihnachtsfest &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;nach &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Lüskow&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;. Am 28. Dezember, früh um 4 Uhr 30, starteten wir zur Fähre nach Schweden. Haben extra mehr Zeit eingeplant, wegen unserer schwierigen Fuhre. Die Fähre fährt normaler Weise 7 Uhr 45. Nicht am 28. Dezember - da fährt sie nur 2 mal am Tag, 3 Uhr und 17 Uhr 45. Wir hatten also plötzlich 10 Stunden Zeit und es war kalt und wir waren müde. Den Tag haben wir bei meinem Bruder in Stralsund vertrödelt. Nach Rücksprache mit unserer Umzugsfirma, war klar, dass wir auf der selben Fähre sein werden. Ich hatte schon von Deutschland per email versucht Lotta unsere Ankunft anzukündigen. Leider kam keine Reaktion auf meine Mail. Jetzt habe ich ihr und ihrem Bruder eine SMS geschickt und wieder keine Antwort erhalten. Da wir sicher gehen wollten, dass wir Platz für alle unsere Kartons haben, habe ich versucht sie anzurufen. Wieder Fehlanzeige! Über ihren Bruder habe ich dann endlich die Nachricht platzieren können. Die Vorstellung wir kommen am Haus an und nichts ist vorbereitet... &lt;br&gt;Gegen 22 Uhr erreichten wir Trelleborg. Zu unserem Glück hat der LKW hier erst mal Pause gemacht und wir hatten die Nacht um Vorsprung herauszufahren. &lt;br&gt;Am 29. Dezember um 5 Uhr 15 Ankunft in Björkhyddan. Lotta war gerade zu Bett gegangen. Sie hatte die ganze Nacht geräumt. Die Zimmer waren also so gut wie leer. Ihr Bruder Mike ist für uns aufgestanden und so haben wir nach einem kleinen Frühstück gemeinsam das Auto und unseren Anhänger entladen. Im Haus ist es nicht sehr warm und wie wir nun erfahren ist alles Holz aufgebraucht. Wir haben nicht ein einziges Stück Holz zum heizen. Auch die Einfahrt war voller Schnee, hier wurde nichts geräumt! Da heißt es ruhig bleiben und selbst Hand anlegen. Bis der LKW um 16 Uhr eintraf, hatten wir alles soweit vorbereitet. Die Einfahrt war von Schnee geräumt und die Plätze für die Kartons vorbereitet. Ein kleiner Kaffee für die beiden Umzugsleute und dann ging es ans auspacken. Ca. 200 Kartons wurden entladen. Mike hat uns toll geholfen. Gegen 18 Uhr war alles drin und auf den Listen abgehakt. Ok noch schnell ein Abendbrot vorbereitet und um 19 Uhr ist der LKW vom Hof gefahren. Jetzt mußte Fred mit Lotta noch das Holz holen, was sie schon vorabgesprochen hatte. Mit dem Anhänger wurde ca. 1 m&amp;#179; geholt und nun konnte auch geheizt werden. &lt;br&gt;Am 30. Dezember kamen dann gegen Mittag ca. 14 m&amp;#179; Holz und wurden vor dem Haus in den Schnee geschüttet. Der Fahrer wollte Bargeld sehen, worauf wir nicht vorbereitet waren. Wir fuhren also nach Gamleby Geld holen und gleich weiter nach Västervik die Reifen beanstanden und einkaufen. Beim ICA Supermarkt geht dann auch noch die Fahrertür kaputt und läßt sich nicht mehr öffnen. Zurück in Björkhyddan, schaffen wir noch alles Holz in den Keller, da viel Schnee angesagt ist.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;table&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Attila.JPG?a=29"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Am 31.12. war noch bis 17 Uhr auspacken angesagt. &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Wir "wohnen" zu der Zeit mit Lotta, ihrem Bruder Mike und der Tochter Ronja zusammen. Unsere Tagesabläufe und Vorstellungen vom Leben sind sehr unterschiedlich, so dass es ein Wunder ist, dass wir uns nicht streiten. Da ist außerdem noch eine Deutsche Dogge (die schaut mir fast in die Augen) und vier Katzen. Die Katzen sind es gewöhnt auf dem Tisch zu sitzen, da sie dort in Sicherheit vor dem Hund sind. Könnt ihr euch das vorstellen, was abgeht, wenn die riesen Töle von 1.07 m Schulterhöhe in der Wohnung Jagd auf die Katzen macht? Wir brauchten also viiiiel Geduld in diesen Tagen. Aber irgendwie hat es geklappt. Glücklicher Weise konnte ich mich an den Hund gewöhnen. Am Anfang hatte ich ganz schön zu tun und habe mich ständig hinter Fred versteckt.&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;17 Uhr 30 fuhren wir zu Harald und Ivonne um Silvester zu feiern und ein wenig Abstand von dem Chaos zu bekommen. &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Mit etwas Verspätung und fix und fertig sind wir bei Harald und Ivonne angekommen. Ganz gegen unsere Erwartung haben wir bis 3 Uhr morgens ausgehalten und einen netten Silvesterabend verbracht.&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;&lt;div&gt;&amp;nbsp; &lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Katzen.JPG?a=3"&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Hier mache ich erst mal Schluss! Der Beitrag ist eh schon zu lang und hoffentlich noch unterhaltsam.&lt;/font&gt;&lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;</content></entry><entry><title>14. Februar - Das Jahr des Tigers beginnt</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2010/02/14/14-februar--das-jahr-des-tigers-beginnt.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2010-02-14:244a1dc8-eaf6-4cd3-b66e-9d2a3f2d7d33</id><author><name>Maren</name></author><category term="Björkhyddan" /><updated>2010-02-14T11:00:00Z</updated><published>2010-02-14T11:00:00Z</published><content type="html">&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Erst einmal allen die uns in China lesen ein gesundes und erfolgreiches Jahr des Tigers. Haben Donnerstag noch allen geschrieben, die uns eingefallen sind. Hier die Grußkarte für euch, die ihr das chinesische Neujahr feiert. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan1.jpg?a=5" width="601" height="400"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Schnee Schnee Schnee - so könnte man die Situation zusammenfassen. Das Foto zeigt unseren Garten und das Gartenhaus. Sind gerade wieder vom Dach geklettert, wo wir, ich weiß nicht wieviel, Schnee runter befördert haben. Es ist so viel, dass wir auf unserem Grundstück nicht mehr wissen wohin mit der weißen Pracht. Auch ich arbeite wie ein Mann. Nachts merken wir dann alle unsere Muskeln und die harte Arbeit fordert ihren Tribut. Trotzdem können wir den Winter noch schön finden! Meine Tante hat mir Bilder geschickt, auf denen wir deutlich erkennen können, dass es uns hier gut geht! Es gibt immer noch mehr und dieser Winter hat an vielen Orten für ordentliches Chaos gesorgt. Wir versuchen den Schaden - der uns durch das kaputte Dach bei Tauwetter droht - so gering wie möglich zu halten. Also immer wieder rauf aufs Flachdach und den Schnee runter geräumt.&lt;br&gt;Gestern haben wir beim Bauen eine Skandinavienkarte gefunden. Da haben wir noch einmal angesehen welche Strecke wir mit dem Fahrrad zurückgelegt haben. (Geschichte ist hier im Blog zu finden - für die, die neu hier mitlesen) Wir können es manchmal selbst nicht glauben, aber jetzt hilft es oft, besonders mir. Ich würde die harte Arbeit und die Rückschläge, die es so gibt, &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;ohne diese Erfahrung &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;sicher viel schlechter ertragen.&lt;br&gt;Björkhyddan nimmt langsam Gestalt an. Gestern hat Fred meine Bilder, die ich zum Thema Vietnam gemalt habe, in der Küche aufgehängt. Es sieht gleich viel wohnlicher aus. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan018.JPG?a=16"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Ja und der Edelstahltisch ist aus der Küche in die Backstube gewandert. Die Backstube wird immer mehr Backstube und ich denke schon in der kommenden Woche das erste Brot backen zu können. Fred hat sich in dem "Sonnenzimmer" (wie wir es nennen wollen, weil dort den ganzen Tag die Sonne rein scheint) erst einmal eine kleine Werkstatt eingerichtet. Er braucht einen warmen Platz um zu arbeiten. Das "Büro" wird auch immer mehr ein Platz zum arbeiten. Noch sind nicht alle Kisten verschwunden, aber immerhin kann ich wieder an unserem "großen" Rechner arbeiten und eben diesen Blog schreiben. Fred baut gerade ein Waschbecken in einem unserer Gästebäder an. Das Bad benutzen wir im Moment, weil ja unseres noch nicht fertig ist. So finden wir genau heraus, was man alles so braucht und richten es entsprechend ein. &lt;br&gt;Seit Donnerstag sind wir jetzt schon Halbschweden, wie unser Freund Harald meint. Wir waren in Linköpping und haben unsere ID Karten abgeholt. Unsere Reisepässe werden jetzt verstaut und wir nutzen nur noch die schwedische ID. In diesem Zusammenhang haben wir natürlich den Tag in Ikea, Jula und anderen Einrichtungshäusern verbracht. Wir häufen Einrichtungsgegenstände für die Ferienwohnung "Gamla Huset" an und kaufen natürlich viele Sachen zum Bauen. Ich habe diesmal einen Arbeitsanzug, bestehend aus einem Overal, Swetshirt und einer Wattejacke, bekommen. Bild folgt später, muss mich erst umziehen und Fred dazu überreden eine kleine Pause zu machen und mich abzulichten. &lt;br&gt;Langsam treffen die ersten Rechnungen für das Haus ein. Jetzt begreifen wir erst wie sehr uns die Vorbesitzerin ausgenommen hat. Sie hat ja nach dem Kauf des Hauses noch hier gewohnt, als wir in Deutschland waren. Aber die Elektrorechnung hat sie eben mal schnell auf unseren Namen umgemeldet und sich dann reichlich bedient. In den 15 Tagen im Dezember hat sie mehr Strom verbraucht als wir im ganzen Januar. Bei der Grube möchte sie sogar, dass wir die 11 Monate die sie hier gewohnt hat bezahlen. So nett sie am Anfang war - so schlimm ist es jetzt mit ihr. Wenn man bedenkt, dass sie das Haus preiswerter bekommen hat, weil das Dach undicht und die Grube veraltet ist und wir es somit zu teuer gekauft haben, dann sind die Rechnungen eher pille palle. Aber all das erfahren wir erst jetzt von den Nachbarn, die absolut nicht gut auf sie zu sprechen sind. Dem ganzen Dorf ist sie Geld schuldig geblieben. Wir versuchen zwar wenigsten ein Teil unseres Geldes zurückzubekommen, aber wer so hoch verschuldet ist ... Da ist wohl nicht viel zu holen. Aber egal und gut nun! Wir lieben es hier. Uns gefällt der Ort, die freundlichen Nachbarn und die Möglichkeiten die das Haus und der Standort bieten. Ich habe in der letzten Woche angefangen im Chor zu singen. Das ist verrückt. Ich kann noch nicht viel schwedisch und singe schon im Chor mit. Margareta, unsere Nachberin, geht zusammen mit mir in diesen Chor. Sie hat extra gewechselt. So bekommen wir leichter Kontakt zu den Leuten hier. Sie kennen uns eh alle durch den Zeitungsartikel der schon 3 Tage nach dem wir das Haus gekauft hatten erschienen ist. Aber jetzt greife ich vor. Mache auch Schluß für heute, da ich noch an unserer Startgeschichte schreiben will. Ich ziehe mich schnell um und dann kommt das Foto! &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan022.JPG?a=60" width="266" height="400"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan0261.JPG?a=79" width="266" height="400"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Maren repariert unsere Eingangstür &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; Maren am Futterhaus &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/smile.png" border="0"&gt; &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Tja andere kaufen sich ein neues Kleid - ich mir 'ne Arbeitskombi!!!&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;</content></entry><entry><title>5. Februar 2010</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2010/02/06/5-februar-2010.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2010-02-06:81879338-e040-425e-a58a-6e5c1a826ed1</id><author><name>Maren</name></author><category term="Björkhyddan" /><updated>2010-02-05T19:44:00Z</updated><published>2010-02-05T19:44:00Z</published><content type="html">&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;Wir waren heute den ganzen Tag in Västervik und haben gearbeitet! &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/wink.png" border="0"&gt; Wir haben erst mal für Werbung gesorgt und nun müssen wir "nur noch" eine Webseite und den Text für die Annonce &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;kreieren. &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;Dabei ist noch soo viel zu tun. Aber es geht vorwärts und die Eröffnung der Pferdedeckenreinigung steht quasi vor der Tür. &lt;br&gt;Wir haben wieder den halben Tag in verschiedenen Baumärkten verbracht und viele Sachen, die wir zum Bauen brauchen, &lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;gekauft&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;. Es macht uns immer viel Spaß hilfreiche Orte zu finden, wie die Wiederaufbereitungsstation in Västervik. Da kann man aufbereitete Möbel oder eben auch Kellertüren finden. Danke Margareta für den Tipp. Margareta ist eine der netten Nachbarn. Ihren Mann kennt ihr ja schon - das ist der mit dem Traktor der vor Björkhyddan Schnee schiebt. Wir haben die letzten Tage wieder viel Schnee geschoben. Vorgestern sind wir danach gegen 22 Uhr noch ein Stück spazieren gegangen und haben bei schwarzer Nacht den tollen Sternenhimmel bestaunt. So viele Sterne haben wir lange nicht mehr gesehen. Das war in unserer Zeit in China nie möglich. Die Nacht war so klar und die kalte Luft tat einfach gut. In solchen Momenten sind wir richtig glücklich und die Anstrengung vom Schnee schieben und der Bauerei fällt nicht mehr so ins Gewicht. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;&lt;div&gt;&lt;table width="668" height="411"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;Seit ein paar Tagen haben wir einen Futterplatz für die zahlreichen hungrigen Vögel eingerichtet. Fred baut an einem Futterhaus, dass ich gestern gestrichen habe. Leider muss es erst noch trocknen ehe wir es raushängen können. Aber das fehlende Häuschen stört die zahlreichen Gäste nicht. Die Kamera ist platziert und Fred fotografiert zwischen Schornstein abreißen, Waschbecken anbauen und Katze kraulen z.B. den Kleiber beim Nüsse naschen.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Zum Schluß noch ein Bild aus dem hiesigen Märchenbuch &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/smile.png" border="0"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/AmFutterplatz.JPG?a=24"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/WinterinRumma036.JPG?a=82"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;</content></entry><entry><title>So war unser Start - Teil 1</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2010/01/30/geschichte-teil-1.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2010-01-30:737ee6d9-4f2b-49f4-ae0c-f635ef1078a9</id><author><name>Maren</name></author><category term="Björkhyddan" /><updated>2010-01-30T10:03:00Z</updated><published>2010-01-30T10:03:00Z</published><content type="html">&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;br&gt;Anfang Oktober haben uns auf Haussuche begeben. Irgendwie war das Umherziehen wunderschön aber nun kribbelt es und wir wollen wieder ein richtiges Zuhause haben. Aber wo suchen und wie soll es aussehen? Wir wollten uns ja eigentlich noch in Süd- und/oder Osteuropa umschauen... Einen Versuch haben wir auch tatsächlich in Polen gemacht. Aber die Stimme im Innern wurde immer lauter - Schweden oder Schweden oder ... Ja wir haben uns für Schweden entschieden. Aber wie soll es aussehen unser Haus? Rot mit weißen Fenstern - ein typisches Schwedenhaus? Ein bißchen Nostalgie mit kleinen Zimmerchen und einer gußeisernen Koch- und Backmaschine in der Küche? Sieht im Internet immer super hübsch aus. Wir entschließen uns nach ein paar Telefonaten nach Bråbo zu fahren und uns ein Häuschen mit Café anzusehen. Wir mieten also ein Auto und düsen für eine Woche nach Schweden. Das Café-Haus ist ein einziger Reinfall. Kein Platz zum Wohnen - das Café selbst war recht nett. Nein das ist es nicht. Leider müssen wir feststellen dass Bilder im Internet und die Wirklichkeit nichts miteinander zu tun haben. Auch sicher nett gemeinte Telefonate sind fern von der Realität und unseren Vorstellungen. Wir suchen verkramft weiter, aber so richtig will nichts gelingen. Im Willys-Supermarkt lernen wir Yvonne und Harald kennen. Sie bieten spontan an, uns zu helfen. Wir wohnen für 2 Tage in der Jugendherberge in Mallila und treffen sie noch einmal und besprechen dabei wie es weiter gehen könnte. Wir müssen zurück nach Deutschland, da das Mietauto sonst zu teuer wird. Aber wir wollen wieder kommen, soviel steht fest. Ab jetzt stehen wir in engem Kontakt mit Harald, der auch fleißig nach einem Haus für uns sucht. Wir schreiben von Deutschland einige Makler an und vereinbaren Besuchstermine für Anfang November. Wir haben uns also von Deutschland aus um ein Haus zur Miete gekümmert und sind am 10. November wieder los nach Schweden. Diesmal wollten wir so ca. einen Monat bleiben und nach einem Haus für uns suchen. Wir haben in Kristdala das Haus von Jon gemietet, der zur Zeit in China ist. Welch ein Zufall - er ist in Guangzhou unserer alten Chinaheimat. (Das Haus steht zur Zeit leer - also wer es mieten möchte sollte sich bei uns melden, wir können es nur empfehlen und vermitteln gern den Kontakt zu Jon) &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt;&lt;table width="620" height="411"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Der Plan war, dass wir in diesem Monatunser Haus finden. Das war harte Arbeit! Wir haben uns 17 Häuserangesehen und viele Ideen für eine künftige Selbstständigkeiten entworfen. Ein Beispiel ist diese Gaststätte hier in Finnaryd wo wir lange Feuer und Flamme waren. Die Gaststätte ist echt richtig schön und auch der Küchenbereich entspricht dem was wir uns gut vorstellen können. Selbst das Konzept könnten wir übernehmen. Die Leute sind nett und bieten uns sogar eine Einarbeitungszeit an. Nur eines passt wieder nicht. Wo sollen wir wohnen? In der oberen Etage sind Zimmer zum Vermieten. Die Wohnung wurde entsprechend umgebaut. Schade - aber wir entscheiden uns dagegen.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/GaststtteinFinnaryd.JPG?a=98" width="266" height="400"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt; &lt;/div&gt;&amp;nbsp;&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;table width="632" height="491"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/KristdalaerstesGeldverdient.jpg?a=37" width="294" height="463"&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Fred hat mal eben so zwischendurch ein Dach repariert und so das erste Geld in Schweden verdient. Toll denken wir wenn das so weiter geht. Wir wecken fleißig Apfelmus ein. In den Gärten hängen immer noch die Apfelbäume voll. Das können wir nicht verstehen aber auch Jon sagt, dass er sie ja nicht alle essen kann. Also wecken wir sie ein. So das soll es für heute gewesen sein.&lt;/font&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;/font&gt;</content></entry><entry><title>Angekommen in Schweden</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2010/01/05/haussuche-in-schweden.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2010-01-05:e4ba201d-5373-4a86-a382-612b4d48deac</id><author><name>Maren</name></author><category term="Björkhyddan" /><updated>2010-01-04T21:06:00Z</updated><published>2010-01-04T21:06:00Z</published><content type="html">&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;br&gt;Die Zeit vergeht und das neue Jahr ist schon wieder einen Monat alt. Für alle die sich schon gefragt haben - Wo sind die beiden wohl jetzt und was treiben sie so? - hier ein update. Wir sind in Schweden und graben gerade unser Haus aus - wie man unschwer erkennen kann. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/MarensuchtdenEingang.jpg?a=72"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Ja das stimmt nicht ganz, aber richtig ist, das wir hier auf dem Dach unseres Hauses sind und es von Schnee befreien. Es ist ein schöner aber auch harter Winter, wie wir ihn wohl lange nicht hatten. Aber wir stimmen nicht ein in die allgemeine Katastrophenstimmung. Wir genießen den Winter mit seinen kalten Nächten und Tagen, mit dem glitzernen Schnee und auch den Schneemassen. Ja wirklich so hart die Arbeit manchmal auch sein mag - es ist schön sie zu tun. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/70cmaufdemDach.JPG?a=13"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;70 cm liegen nun schon auf dem Dach! Aber ihr könnt sehen, wir kommen ins schwitzen! Ja vorgestern hatten wir die bisher kälteste Nacht mit - 23,5 °C. Es war eine wunderbar klare Nacht und der Mond hat in seiner vollen Pracht die Nacht zum Tag gemacht. Es war so hell, dass wir nach draußen mußten um dieses schöne Licht anzusehen. Auch gestern abend konnten wir uns, nach dem wir unser Schlafzimmer eingerichtet hatten, an dem schönen Licht erfreuen. Ja wir haben nun unser Schlafzimmer bezogen. &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/smile.png" border="0"&gt; Am Haus gibt es noch viel zu tun. Aber die Geschichte ist zu lang und ich kann sie heute nicht aufschreiben. Neben mir liegt eine Liste über vier A4 Seiten mit Pech und Pannen. Der Start in Schweden war nach allem was wir erlebt haben ein sehr harter und zwischenzeitlich sah es so aus, als wollte uns Björkhyddan (das ist der Name unseres Hauses) nicht haben. Es wird hier von Zeit zu Zeit einen Eintrag geben den ich "So war unser Start" nenne. Da könnt ihr lesen, wie es uns ergangen ist. Eines möchte ich noch vorweg nehmen. Jetzt geht es uns gut und wir haben all die Zeit nie gezweifelt. Die Entscheidung war richtig, wir fühlen uns wohl in Björkhyddan. &lt;br&gt;Hier noch ein Bild vom Dach unseres Hauses aufgenommen. Das ist der Schornstein unseres Nebengelasses. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/WinterinRumma.jpg?a=31"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Und dann möchte ich auch noch unsere Katze vorstellen. Smulor (übersetzt Krümel) wohnt schon lange in diesem Haus und ist eine wirklich hübsche und eine richtige Hofkatze. Sie fängt selbst im Winter Mäuse und präsentiert sie uns stolz. Wir haben uns schon sehr an sie gewöhnt und sie wohl auch an uns.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/BjrkhyddanSmulor.JPG?a=74"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Die Gemeinde Rumma ist sehr klein und die Nachbarn helfen sich gegeseitig. Das gefällt uns sehr und so versuchen wir auch unseren Teil dazu beizutragen. Als der Trecker von Kalle in den Straßengraben gerutscht war hat Fred geholfen ihn wieder raus zuholen. Hier ein Bild von einem anderen Nachbarn der immer wenn er den Platz um die Briefkästen vom Schnee befreit, fragen kommt ob wir vielleicht Hilfe brauchen. &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan026.JPG?a=60"&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;Noch ein letztes Foto! Das ist Björkhyddan unser neues Heim aber auch Wirkungsstätte, denn wir werden hier auch arbeiten. Wir machen schon bald ein Bed &amp;amp; Breakfast auf und auch eine Pferdedeckenreinigung und -reparatur. Das alles ist sehr spannend und wir sind gerade dabei zu erfahren wie man in Schweden eine Firma aufmachen kann. Noch müssen wir viel lernen und nicht nur die Sprache. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bjrkhyddan013.JPG?a=24"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;</content></entry><entry><title>Nachtrag zur Auswertung</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/09/27/nachtrag-zur-auswertung.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-09-27:dd3c72c7-2144-44f5-8627-876f31b11354</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-09-27T15:43:00Z</updated><published>2009-09-27T15:43:00Z</published><content type="html">&lt;font size="2"&gt;&lt;font face="Verdana"&gt;Hallo meine&amp;nbsp; Lieben!&lt;br&gt;Wie der aufmerksame Leser sicher schon festgestellt hat, stimmt die Karte, die ich mit Google Maps erstellt habe nicht wirklich. Man kann hier keine Fähren eingeben und auch nur eine begrenzte Anzahl von Orten. Versprechen möchte ich es ja nicht gerade, aber ich gebe mir Mühe noch eine Karte nachzureichen. Wer weiß denn ein geeignetes Programm dafür? Sicher gibt es das im Internet. Im Moment habe ich zwar keine Zeit, aber ... wird schon!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Dann bleibt schön gesund!&lt;br&gt;&lt;br&gt;Maren &amp;amp; Fred&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;/font&gt;</content></entry><entry><title>Auswertung</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/09/27/auswertung.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-09-27:773ed22d-f23e-48f2-af63-9019b72c399b</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-09-27T12:31:00Z</updated><published>2009-09-27T12:31:00Z</published><content type="html">&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;strong&gt;Auswertung:&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Um euch eine kleine Vorstellung zu vermitteln welche Kosten so entstanden sind und wie sich Fahr- und Ruhetage zusammensetzen habe ich mal ein wenig zusammengestellt. Ich habe unsere Tour in den Abschnitt zum Nordkap und vom Nordkap geteilt. Aber seht selbst was man alles Auswerten kann.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;table&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;zum Nodkap &lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;vom Nordkap &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;Gesamtauswertung &lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;Tage &lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;72 / 14&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;88 / 22&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;160 / 36&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;Fahrtage&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;60 / 7&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;59 / 8&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;119 / 15&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;Ruhetage&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;12 / 7&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;26 / 12&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;38 / 19&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;mit Verkehrsmittel&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;0&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;3 / 2&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;3&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;gefahrene Kilometer &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;3436,5 / 477&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;2771,5 / 517&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&amp;nbsp;6208 / 994&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td colspan="1"&gt;&amp;nbsp;gefahrene Zeit&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan="1"&gt;&amp;nbsp;245:38 / 33:43 &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan="1"&gt;&amp;nbsp;192:50 / 34&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;td colspan="1"&gt;&amp;nbsp;438:28 / 67:43&lt;br&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&amp;nbsp;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Die Tage und Kilometer nach den Schrägstrichen sind in Deutschland, wo wir ja Verwandte besucht haben und somit mehr Ruhetage. Die Zeit vom 1. Mai (Ankunft in Schweden) bis 27. Juni (Ankunft am Nordkap) war mit Abstand die härteste Zeit.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Für Essen haben wir durchschnittlich 10 &amp;#8364; pro Tag bezahlt. Wobei die Zahl  in Norwegen 15,50 &amp;#8364; und in Schweden 11,50 &amp;#8364; &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;pro Tag beträgt. Zum Nordkap kommen  noch ab und zu eine Übernachtung auf dem Zeltplatz oder in einem Hostel vor, was einen Betrag von 228 &amp;#8364; ausmacht, nach dem Nordkapwaren wir nur zweimal auf dem Zeltplatz für 39 &amp;#8364;. Auch interessant ist, dass wir zum Nordkap nur einmal ein Verkehrsmittel benutzt haben, die Fähre von Saßnitz nach Trelleborg für 26 &amp;#8364;. Ab dem Nordkap hat sich das geändert. Wir haben 1097 &amp;#8364; für Transportmittel ausgegeben. &lt;br&gt;&lt;br&gt;Vielen Dank allen Lesern! Anbei noch eine grobe Übersichtskarte, damit ihr wißt wo wir uns rumgetrieben haben.&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;iframe marginheight="0" marginwidth="0" src="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;amp;source=s_d&amp;amp;saddr=F%C3%BCrstenwalde&amp;amp;daddr=Stralsund+to:Sa%C3%9Fnitz+to:Trelleborg,+Schweden+to:Malm%C3%B6+to:Orsa,+Schweden+to:arvidsjaur+to:Karesuando,+Schweden+to:Honningsv%C3%A5g,+Nordkapp,+Norwegen+to:Hammerfest+to:Tromso+to:And%C3%B8y,+Norwegen+to:Reine,+Moskenes,+Norwegen+to:Bodo+to:Arvidsjaur,+Schweden+to:Haparanda+to:Oulu+to:Suomussalmi,+Finnland+to:Lappeenranta,+Finnland+to:Hamina+to:Helsinki+to:travem%C3%BCnde+to:Bremen+to:butzow,+l%C3%BCskow+to:F%C3%BCrstenwalde&amp;amp;geocode=%3B%3B%3BFfL1TAMd68TIAA%3B%3BFTuepAMdbRHfACkhJF3d9ixmRjFwgozeBkUDBA%3B%3BFfJPFAQdDOFWAQ%3BFRgCOwQdUniMAQ%3B%3B%3BFQ6uIQQdag32AA%3BFSKRDAQdG7rHAA%3B%3BFXzV6AMdfnkkAQ%3B%3B%3BFSIO3gMdQBu5AQ%3B%3B%3B%3B%3B%3B%3B&amp;amp;hl=de&amp;amp;mra=pe&amp;amp;mrcr=4,5&amp;amp;sll=61.689872,19.511719&amp;amp;sspn=27.11209,113.027344&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=61.689872,19.511719&amp;amp;spn=27.11209,113.027344&amp;amp;output=embed" width="425" frameborder="0" height="350" scrolling="no"&gt;&lt;/iframe&gt;&lt;br&gt;&lt;small&gt;&lt;a href="http://maps.google.de/maps?f=d&amp;amp;source=embed&amp;amp;saddr=F%C3%BCrstenwalde&amp;amp;daddr=Stralsund+to:Sa%C3%9Fnitz+to:Trelleborg,+Schweden+to:Malm%C3%B6+to:Orsa,+Schweden+to:arvidsjaur+to:Karesuando,+Schweden+to:Honningsv%C3%A5g,+Nordkapp,+Norwegen+to:Hammerfest+to:Tromso+to:And%C3%B8y,+Norwegen+to:Reine,+Moskenes,+Norwegen+to:Bodo+to:Arvidsjaur,+Schweden+to:Haparanda+to:Oulu+to:Suomussalmi,+Finnland+to:Lappeenranta,+Finnland+to:Hamina+to:Helsinki+to:travem%C3%BCnde+to:Bremen+to:butzow,+l%C3%BCskow+to:F%C3%BCrstenwalde&amp;amp;geocode=%3B%3B%3BFfL1TAMd68TIAA%3B%3BFTuepAMdbRHfACkhJF3d9ixmRjFwgozeBkUDBA%3B%3BFfJPFAQdDOFWAQ%3BFRgCOwQdUniMAQ%3B%3B%3BFQ6uIQQdag32AA%3BFSKRDAQdG7rHAA%3B%3BFXzV6AMdfnkkAQ%3B%3B%3BFSIO3gMdQBu5AQ%3B%3B%3B%3B%3B%3B%3B&amp;amp;hl=de&amp;amp;mra=pe&amp;amp;mrcr=4,5&amp;amp;sll=61.689872,19.511719&amp;amp;sspn=27.11209,113.027344&amp;amp;ie=UTF8&amp;amp;ll=61.689872,19.511719&amp;amp;spn=27.11209,113.027344" style="color: rgb(0, 0, 255); text-align: left;"&gt;Größere Kartenansicht&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</content></entry><entry><title>Bernau - Fürstenwalde</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/09/27/bernau--fürstenwalde.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-09-27:ff2f3ecb-d0c5-4868-aaa6-440f63f29306</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-09-27T12:18:00Z</updated><published>2009-09-27T12:18:00Z</published><content type="html">&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;strong&gt;21.09.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bernau - Altlandsberg - Rüdersdorf - Spreenhagen - Markgrafpieske&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 60 km – Zeit: 3 Stunden 23 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir hatten ein paar schöne und auch arbeitsreiche Tage in Bernau. Ich habe mich nach fast 5 Monaten erstmals wieder auf die Wage gestellt. 12 kg habe ich in Skandinavien gelassen - ein schöner Nebeneffekt. Mein neues Körpergefühl ist großartig und das macht mich stolz und glücklich. Fred hat am 18. die Strecke Bernau - Markgrafpieske schon mal getestet und ein paar Sachen rüber gebracht. Heute geht es wieder los. 9 Uhr 30 starten wir und es ist schön mal wieder im Sattel zu sitzen. Ich genieße es von der ersten Minute an. Wir haben ca. 60 km vor uns. Unterwegs stoppeln wir Kartoffeln und machen eine kurze Pause um ein Brötchen und einen Apfel zu essen. Die Sonne scheint und wir fühlen noch einmal die Freiheit, die wir so lieben. Gut gelaunt kommen wir gegen 14 Uhr in Markgrafpieske an, wo wir genau vor fünf Monaten los gefahren sind. Eine schöne Zeit geht zu ende. Wir haben nun noch 12 km nach Fürstenwalde unserem Startpunkt. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;23.09.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Markgrafpieske - Fürstenwalde&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 12 km – Zeit: 45 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nun ist es soweit. Nach dem Mittag fahren wir unsere letzten Kilometer. Gestern habe ich schon bemerkt, dass die Entfernungen, in der mir vertrauten Umgebung, wohl in den letzten fünf Monaten geschrumft sind. Wir waren in Bad Saarow und Reichenwalde. Das Fahrrad kennt noch den Weg und kommt so schnell von einem Ort zum anderen. Auch der Weg heute nach Fürstenwalde ist zu ende bevor ich richtig warm geworden bin. Das ist nun die letzte Etappe auf dieser Tour. Sie ist zu ende. Schade! Wir haben es auf 6240 km gebracht. Was für eine Tour. Hätte mir das jemand vor der Tour gesagt, wäre ich vielleicht gar nicht aufs Fahrrad gestiegen. Nun da sie vorbei ist, bin ich unendlich dankbar, dass die Dinge entstehen und langsam wachsen konnten. Schon jetzt planen wir unsere nächste Tour und freuen uns auf neue Erlebnisse. Auch wenn sich unsere Berichte, geschrieben am Abend nach einer anstrengenden Tour, vielleicht anhören als währe es die reinste Qual gewesen, habe ich doch mehr und mehr Freude am Fahren gehabt. Wenn ich dann abends in meine Wohlfühlklamotten gestiegen bin, ging es mir gut und ich war stolz auf die bewältigten Kilometer. Ich habe auf der Tour nicht nur 12 kg verloren sondern auch ein ganz neues Körpergefühl gewonnen und merke auch eine mentale Veränderung. Irgendwie erscheint mir alles viel leichter, so als könnte mich nichts mehr erschüttern. Insgesamt können wir sagen, dass es eine großartige Erfahrung war diese Strecke mit dem Fahrrad zurückzulegen. Das trifft auch für Fred zu der beim Erzählen immer ins Schwärmen kommt. Die gemachten Erlebnisse werden uns unser ganzen weiteres Leben begleiten und sich sicher in so mancher Handlung wiederspiegeln. Wir sehen Dinge heute anders als noch vor der Reise. Es bleibt spannend, denn nun sind wir auf der Suche nach einem neuen Standort.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</content></entry><entry><title>Helsinki - Bernau</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/09/17/helsinki--bernau.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-09-17:a0de6ee5-dc60-4cfd-a306-fbb564d299c3</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-09-17T08:30:00Z</updated><published>2009-09-17T08:30:00Z</published><content type="html">&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Für alle die schon traurig sind, dass der Blog nun zu ende ist, gibt es noch mal einen Nachschlag. Wir haben noch 6 Fahrtage von denen wir berichten wollen, 5 davon findet ihr hier in diesem Beitrag. Viel Spaß!&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;02. - 04.09.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Helsinki (Hansaterminal) - Travemünde - Lübeck - Hamburg - Bremen&lt;br&gt;&lt;br&gt;So ein Tag auf der Fähre ist nicht sehr abwechslungsreich, so dass sich nicht viel berichten läßt. Wir haben einfach die Zeit und die Möglichkeiten genutzt und waren im Fitnessraum um unsere Muskeln weiterhin geschmeidig zu halten, haben uns in der Sauna gerekelt und wie ihr ja bemerkt habt - den Blog vervollständigt. Um 20 Uhr sind wir nach 26 h in Travemünde eingelaufen. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/TravemuendeHafeneinfahrt0001.JPG?a=37"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Alles hat super geklappt und wir sind mit unseren Rädern über den Damm zum Bahnhof Skandinavienkai gefahren. Von dort sind wir mit einem Triebwagen, der auf die Fahrradmitnahme überhaupt nicht eingestellt ist, nach Lübeck und von dort weiter nach Bremen gefahren. 0 Uhr 29 waren wir in Bremen. 2 Tage haben wir Bremen unsicher gemacht, uns die&amp;nbsp; Uni und die Ausstellung Expedition Zukunft auf dem Bremer Hauptbahnhof angesehen. Von der Fähre oder aus Finnland habe ich mir ein Andenken mitgebracht. Mein ganzer Körper war voller Pickel und ich hatte starke Gliederschmerzen. Die Ärztin meinte es sein Sindbisfieber, welches mir eine Mücke in Finnland übertragen haben soll. Wir warten die Laborbefunde ab und machen erstmal nichts. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;05.09.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bremen - Oyten - Offersberg - Rothenburg - Scheeßel - Lauenbrück&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 70 km – Zeit: 4 Stunden 48 Minuten &lt;br&gt;&lt;br&gt;8 Uhr 45 saßen wir wieder auf unseren Rädern und haben unser neues Ziel Lüskow bei Anklam in Angriff genommen. Das Wetter war leider nicht so einladend, so dass wir immer wieder Regenschauer über uns ergehen lassen mußten. Weit sind wir aber nicht gekommen, da hatte Fred einen Platten. Glücklicher Weise war es diesmal das Vorderrad und so war der Schaden schnell behoben. 10 Uhr 45 ging es weiter. Bremen ist gut ausgebaut mit Fahrradwegen, was die Fahrt durch die Stadt sehr erleichtert hat. In Offenburg haben wir vor einer Sparkasse Mittag gegessen. In Rothenburg brauchte ich die nächste Pause. Das kühle Wetter und meine Gliederschmerzen verlangten ihren Tribut. Wir haben eine Kaffeepause eingelegt. Danach geht es wieder besser und wir fahren weiter. Nun hat auch Freds Hinterrad ein Problem. Die Luft wird sichtlich dünner und er pummt alle paar Kilometer. An einem Feldrand kurz vor Lauenbrück stellen wir unser Zelt auf. Das Fahrrad wird repariert und Abendessen gekocht. Heute gab es Kohlrabi mit Tomaten und Couscous. Dann fängt es wieder an zu regnen und wir ziehen uns ins Zelt zurück. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;06.09.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lauenbrück - Fintel - Wesseloh - Wintermoor - Ehrhorn - Underloh - Egestorf - Salzhausen - Vögelsen - Adendorf - Bretlingen&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 85 km – Zeit: 5 Stunden 41 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Habe nicht so gut geschlafen. Die Gliederschmerzen waren die Nacht erheblich und die Pickel sind auch alle noch da. Um 9 Uhr sind wir trotzdem los. Unterwegs finden wir einen Apfelbaum am Weg mit roten Boskop. Natürlich essen wir welche und packen auch reichlich ein. Die Natur beschenkt uns reich. Wir essen noch Pflaumen und Birnen direkt vom Baum und freuen uns über die Fülle. Direkt am Walderlebnispark in der Lüneburger Heide essen wir unser Mittagsbrot und schauen uns noch ein wenig im Walderlebniszentrum um. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Waldmuseum0001.JPG?a=22"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Wir fahren kleinere Wege und Straßen und passieren somit auch Kopfsteinpflaster und Sandwege. Hier wurden wir dann auch pfündig und konnten die Lüneburger Heide bewundern. Eine Fläche nur mit schön blühendem Heidekraut bewachsen hat uns total begeistert und mußte natürlich festgehalten werden. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/LueneburgerHeide0001.JPG?a=26"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Vorbei an Feldern, Obstbäumen, großen Bauernhöfen, zahlreichen Bächen und Seen ging die Fahrt. Wir genießen die Erntezeit und stoppeln noch ein paar Kartoffeln und auch Möhren können wir finden. Zum Abendessen kochen wir Kartoffeln und dazu gibt es eine Pilz-Zucchini-Pfanne mit Putenfleisch. Wir zelten wieder an einem Feldrand und bleiben total ungestört. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;07.09.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Bretlingen - Lauenburg - Boizenburg - Bennin - Camin - Wittenburg - Sandkrug - Stralendorf&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 81 km – Zeit: 5 Stunden 20 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;9 Uhr sind wir los und das kurze Stück bis Lauenburg gefahren. Von der Elbbrücke bietet sich ein toller Blick auf Lauenburg und die Elbe mit ihren Ufern. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/LauenburganderElbe0001.JPG?a=2"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Die Elbe war der Grenzfluss zwischen West- und Ostdeutschland. Davon merkt man heute nichts mehr. Hinter Lauenburg haben wir irgendwo im Wald vor Boizenburg diese Stelle überfahren. Wir haben nur einen alten Meilenstein gefunden, nachdem wir uns die langgezogenen Berge hochgefahren sind. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/30MeilenbisBerlin0001.JPG?a=23"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Hier ist alles schön ausgebaut mit Radwegen und kurz vor Boizenburg treffen wir auf zwei Radler aus Hannover. Die beiden radeln entlang der ehemaligen Grenze und haben uns ihre Eindrücke berichtet. wir haben uns lange unterhalten und erfahren, dass wir voll im Trent sind. Was wir gerade tun nennt man Entschleunigung. Wir bremsen also unser Zeitempfinden aus und genießen mehr. Irgendwie haben sie recht, wir haben &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;in den letzten Monaten &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;so viele Erlebnisse gesammelt, dass die vergangene Zeit  viel intensiver im Gedächtnis haften bleibt. Wußten wir nicht, dass wir Trendies sind. &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/wink.png" border="0"&gt; In Boizenburg sind wir in einem Bäckerladen hängen geblieben. Wir haben bei Anita Krüger nicht nur unsere Mittagspause gemacht, sondern auch gleich eine Geschichtsstunde erlebt. Die alte Boizenburgerin ist dies mit Leib und Seele und hat viel zu erzählen. Nun wurde es aber Zeit noch Kilometer zu machen. Schließlich wollten wir in 4 max. 5 Tagen Lüskow erreichen. Unterwegs sind wir in Camin vorbei gekommen. Hier ist eine Kirche auf einem Friedhof, wo ein interessanter Baum steht. &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Die Kiefer ist über und über mit &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;wildem Efeu &lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;bewachsen. Ein Blick von unten in die Krone zeigt, dass der Wirt komplett eingeschlossen ist. &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&amp;nbsp; &lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/KircheCamin0001.JPG?a=38"&gt;&amp;nbsp; &lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/BlickindieKrone0001.JPG?a=61"&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Auch in Bennin mußten wir stoppen. Dort haben wir in einem See viele abgestorbene Bäume entdeckt und mitten drin eine Schwanenfamilie, die gerade ihre Jungen spazieren führte. Ganz vorbildlich - ein Elternteil vorn und eines hinten und die Jungen wie aufgefädelt dazwischen. Ein tolles Bild!&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/SchwanenfamilieinBennin0001.JPG?a=49"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Unterwegs ernten wir wieder Pflaumen und Äpfel, so dass wir dauernd am Kauen sind. Wir machen Rast unter einer vielleicht 500 jährigen Eiche mit einem Durchmesser von etwa 1,8 m. Leider hatte die Eiche auch andere Gäste. Hunderte von Stare hatten die Eiche als Standort ausgewählt, von dem sie ihre Beutezüge auf die umliegenden Obstbäume starteten. Wovon sie sich gerade ernähren haben wir deutlich auf unseren Sachen sehen können. Holunder muß auch in der Nähe wachsen! &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/sad.png" border="0"&gt; Wir sind lieber weiter gefahren und haben in Stralendorf nach Wasser gefragt. Fred hat bei der freiwilligen Feuerwehr nachgefragt, wo man hier zelten kann. Wir haben schließlich hinter dem Haus der Feuerwehr geschlafen. So hatten wir abends sogar Toiletten, also Luxus. Wir essen heute kein Abendbrot, weil wir von dem vielen Obst einfach satt sind. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;08.09.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Stralendorf - Schwerin - Rampe - Bruel - Sternberg - Güstrow - Klueß&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 94 km – Zeit: 5 Stunden 58 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Nun sind wir wirklich wieder in Deutschland. Das merken wir daran, dass um 6 Uhr 30 schon viele Leute auf den Füßen sind. Die Kinder warten auf den Schulbus und von den Höfen kommen die Autos. So viel Geschäftigkeit haben wir zu dieser frühen Stunde in Skandinavien nicht erlebt. Wir machen uns wie gewohnt Frühstück und dann wird es Zeit, dass ich mich auf die Suche nach einem Klo mache. So mitten im Dorf ist das gar nicht einfach. Der Dorfladen ist die Rettung! Ich kann auf die Toilette und bringe noch 2 Brötchen mit, da unsere Haferflocken heute nicht ganz gereicht haben. 8 Uhr 50 sind wir wieder auf der Piste und fahren die 12 km bis Schwerin. Dann verfahren wir uns irgendwie und machen bestimmt  8 km Umweg um Schwerin. In Rampe halten wir an einem Minimarkt und suchen uns was zum Mittag aus. Die nette Verkäuferin macht uns sogar die Würstchen warm und serviert sie uns mit Senf. Auch heißes Wasser für einen Kaffee bekommen wir. Vor dem Laden stehen auch Bänke und Tische, so dass wir unser Mittag schön in der Sonne genießen können. So gestärkt geht es weiter. Inzwischen haben wir die langen gegen die kurzen Hosen getauscht. Unterwegs haben wir immer wieder versucht einen LKW zu finden, der uns ein Stück mit in Richtung Anklam nimmt. Leider kein Erfolg also weiter strampeln. Gegen 14 Uhr ist es soweit. Wir überfahren die 6000 km Marke. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/6000km0001.JPG?a=84"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Wow! Wer hätte das gedacht??? Ich nicht, auch Fred hätte sich dies vor 5 Monaten niemals vorstellen können. &lt;br&gt;Wir halten spontan einen Volvo an und bitten den überraschten Stephan uns zu fotografieren. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/6000kmdieRadler0001.JPG?a=26"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Stephan_6000km0001.JPG?a=96"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;6000 km, wenn das kein Grund zum feiern ist. Die nächste Kneipe war leider zu, so dass wir das mit dem Bier verschieben mußten. &lt;br&gt;&lt;br&gt;An dieser Stelle möchten wir uns bei euch bedanken, die ihr in Gedanken bei uns gewesen seid. Danke allen die uns geschrieben haben und danke auch den stillen Lesern (vielleicht gibt sich ja der eine oder andere noch zu erkennen). Wir freuen uns über jeden der Spaß hatte uns zu begleiten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;Aber weiter gehts, denn unser Tagesziel (mind. 80 km) haben wir noch nicht erreicht. Hinter Sternberg hat Fred wieder einen Platten. Der Flicken am Vorderrad hat sich gelöst. Fred schimpft wie ein Rohrspatz. Wir verlieren 40 Minuten für die Reparatur. Weiter geht es über Berge mit tollen Abfahrten, nur leider müssen wir sie vorher immer erst hoch fahren. Das kostet Kraft, die ich nicht wirklich zur Verfügung habe. Zwar geht es mir heute schon besser, aber so ganz ok bin ich noch nicht. Nach ca. 70 km halten wir an einer Gaststätte. Der Koch ist sehr unfreundlich und Fred würde am liebsten gleich weiter fahren. Aber ich brauche eine Pause und etwas erfrischendes zu trinken. Nach einer Apfelschorle sitzen wir auch schon wieder im Sattel und erreichen Güstrow 18 Uhr 30. Wir kaufen noch ein wenig ein und stoßen dann mit einer Flasche Bier gemixt mit einer Apfelschorle auf unsere 6000 km an. So k.o. wie wir sind, macht uns das bißchen Bier auch gleich betrunken. Es fällt schwer wieder aufs Fahrrad zu steigen, aber hier in der Stadt können wir ja das Zelt nicht aufstellen. Wir fahren noch einmal 10 km bevor wir einen Schlafplatz finden. In einem kleinen Waldstück bei Klueß stellen wir unser Zelt auf und kochen noch schnell vor dem Dunkel werden unser Abendessen. Es gibt Nudelsuppe mit Zucchini, Pilzen und Tomaten. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;09.09.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Klueß - Teterow - Malchin - Altentreptow -  Schwanbeck - Dishley - Ramelow - Spantekow - Butzow - Lüskow&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 79 km – Zeit: 5 Stunden 17 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heute kommen wir schon 8 Uhr 15 los, da Fred kein Holzfeuer gemacht hat, sondern auf unserem Kocher das Wasser kochte. Die Zeitersparnis kommt uns gerade recht, wollen die letzten Kilometer nach Lüskow heute schaffen. Fahren bis Teterow. Es ist noch Zeit bis zum Mittag, also gleich weiter nach Malchin. Fred fällt es heute nicht so leicht, er ist irgendwie nicht so gut drauf. In Malchin machen wir an einer Aral Tankstelle Mittag und Fred kümmert sich um seinen Hinterreifen, der wieder die Luft verliert. Die Reparatur ist langwierig, da er das Hinterrad ausbauen muss und den Fehler nicht finden kann. Es ist das Ventil. Die Gummidichtung ist müde und das Ventil hält mal und mal nicht. Als wir noch mal die Strecke durchrechnen, kommen in der Summe noch über 70 km auf uns zu. Das nimmt mir den Mut, da wir ja schon fast 40 km hinter uns hatten zu diesem Zeitpunkt. Ich frage an der Tankstelle ob es einen Zug in Richtung Anklam gibt. Auf dem Bahnhof finden wir gemeinsam mit dem Fahrkartenverkäufer eine Lösung. Die Entwicklung auf den Bahnhöfen ist für uns unglaublich. Die Fahrkarten werden von einem Selbstständigen Unternehmer mit einer entsprechenden Lizens verkauft. Auf dem Bahnhof gibt es kein Bahnpersonal mehr, nur im Stellwerk arbeitet noch Bahnpersonal. Das Stellwerk wird aber auch demnächst automatisiert, dann kommt auch hier die Ansage nur noch vom Band. Wir fahren bis Altentreptow und kürzen so 30 km ab. 16 Uhr kommen wir in Altentreptow an und machen uns gleich auf den Weg die letzten 30 km zu bewältigen. Jetzt fällt  es mir schwer, mich wieder in den Sattel zu schwingen. Fred hat sich erholt und treibt mich entsprechend an. Allerdings fahren wir an einigen prall gefüllten Obstbäumen vorbei, was immer wieder zum  Erntestopp führt. Als wir an einem Grundstück halten um nach dem Weg zu fragen werden wir reichlich mit Pfirsichen beschenkt. Wir können gar nicht so viel essen, also nehmen wir sie mit. Einen ganzen Einkaufsbeutel voll Obst bringen wir mit. Erntezeit ist doch eine schöne Zeit. 19 Uhr haben wir es endlich geschafft. Wir sind angekommen und werden die nächsten Tage hier in Lüskow bleiben. &lt;br&gt;&lt;br&gt;10.-13.09.2009&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lüskow - Bernau&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir ruhen uns ein wenig aus und genießen es in Familie zu sein. Endlich kann ich meinen ersten Enkel im Arm halten. Ein schönes Gefühl ist das, so ein kleines Wesen zu umsorgen. Ich übernehme gern meine Rolle als Oma und entlaste so ein wenig meine Tochter. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/OmaMaren0001.JPG?a=27"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Fred erntet noch Äpfel und Pflaumen und macht Kompott, Saft und Pflaumenmus. So sind wir reichlich beschäftigt und genießen das. Die Zeit vergeht wie immer zu schnell. Am 13. fahren wir 9 Uhr 06 mit dem Zug von Anklam nach Bernau. Wir haben uns über &lt;a href="http://www.mitfahrgelegenheit.de"&gt;www.mitfahrgelegenheit.de&lt;/a&gt; jemanden gesucht, der noch 2 Plätze auf seinem Wochenendticket frei hatte. So haben wir nur 7 Euro pro Person für unsere Fahrkarte + Fahrradticket bezahlt. Eine gute Gelegenheit Geld zu sparen. Solche Möglichkeiten lernen wir immer von jungen Leuten. Das gefällt uns und wir bleiben offen und lernfähig. Die nächsten Tage verbringen wir in Bernau.&lt;/font&gt;</content></entry><entry><title>Pyterlahti - Helsinki-Hansaterminal</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/09/02/pyterlahti--helsinkihansaterminal.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-09-02:f7e371fb-5b81-43f7-9138-5a8b4a0af215</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-09-02T13:23:00Z</updated><published>2009-09-02T13:23:00Z</published><content type="html">&lt;br&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;strong&gt;28.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Pyterlahti (alte Königsstraße, 3513) - Ravijoki - Klamila - Hamina&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 36 km – Zeit: 2 Stunden 29 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Heute hatten wir einen langsamen Start. Wir wollten einfach dass das Zelt nicht wieder nass in seinen Sack kommt. Ich habe die Zeit genutzt und noch am Blog geschrieben und Fred hat noch mal Preiselbeeren mit Äpfeln gekocht. Gegen 10 Uhr fahren wir los und wieder sind sie da, diese kurzen steilen Berge. Wir kämpfen und schon nach ein paar Bergen ist die Luft wieder raus. Die Muskeln sind müde, selbst die Pausen zum Preiselbeerpflücken helfen nicht. In Klamila machen wir einen Stopp, kaufen ein und essen einen Happen. Weiter geht es nach Hamina. Es sind noch 18 km und im Normalfall kein Problem. Heute kosten uns diese 18 km all unsere Kraft. In Hamina angekommen (13 Uhr 30) gehen wir erst einmal in die Biblothek. Wollen sehen ob wir in Helsinki einen Couchsurfer haben. Haben wir nicht und so laden wir rasch noch die 2 vorbereiteten Tage hoch. Im Stadtpark essen wir etwas und dann gehen wir in die alte Stadt. Wir hatten uns das Kaufmannshaus-Museum ausgesucht und sind direkt dorthin gefahren. Gleich neben dem Eingang stand ein Hof offen, auf dem auch ein Stand mit alten Sachen aufgebaut war. Wir haben also unsere Fahrräder auf den Hof gestellt. Eine junge Frau kam auf uns zu und schaute uns verwundert an. Ihr und ihrem Mann gehört der Hof. Wir haben uns natürlich entschuldigt, aber Taru war so nett und meinte wir können die Fahrräder stehen lassen. Wir haben uns noch eine Weile unterhalten und uns die alte Backstube angesehen, bevor wir gerade noch rechtzeitig zum Museum gegangen sind. Wir hatten noch 10 Minuten, haben uns aber trotzdem im Kaufmannshaus und auf dem Hof gründlich umgesehen. Nach dem Museumsbesuch kehren wir auf den Hof von Taru und ihrem Mann zurück und werden von ihr zum Kaffee eingeladen. Wir unterhalten uns lange, trinken Kaffee und essen womit Taru den Tisch gefüllt hat. So vergeht einige Zeit und wir bekommen das Angebot bei ihnen zu schlafen und auch, dass sie uns den nächsten Tag mit nach Loviisa nehmen. In Loviisa findet seit 4 Jahren ein Fest statt, dass den traditionellen Holzhäusern und deren Rekonstruktion gewidmet ist. Taru und ihr Mann werden dort Baumaterial verkaufen und so einen Start in ein neues Geschäft versuchen. Nun haben wir Zeit noch einmal in die Stadt zu gehen, während die beiden die Autos packen. Hamina ist eine alte Garnisionsstadt und zeichnet sich durch ihre interessante Straßenführung aus und ihre schönen Holzhäuser aus. Zählt man den innersten Straßenring um das Rathaus hinzu, so werden die strahlenförmigen Straßen von drei Ringstraßen gekreuzt. Wir gehen noch in die alte Bastion und genießen den Abend. &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Hamina_Kaufmanshaus0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Hamina_Bastion0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Heute schlafen wir unterm Dach und freuen uns auf einen Ruhetag, an dem wir so ganz nebenbei 70 km auf unserem Weg weiter kommen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;29.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Hamina - Loviisa - 10 km hinter Loviisa&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 10 km – Zeit: 38 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;6 Uhr ist wecken und 7 Uhr 30 Abfahrt. Taru fährt mit uns in einem Transporter und ich beobachte die Schilder an der Straße und freue mich wie der Abstand zu Helsinki immer kürzer wird. Wir helfen beim Stand aufstellen und Auspacken. Schnell noch ein Foto bevor der Rummel los geht. Der Ford Baujahr 55, das Familienschmuckstück, muss natürlich mit aufs Bild.&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Loviisa_Markt0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Die beiden sine aufgeregt, da sie das erste Mal mit ihrem neuen Geschäft an die Öffentlichkeit gehen. Dann haben wir Zeit so viel wir wollen, denn 70 km liegen schon hinter uns. Das Besondere an diesen Tagen in Loviisa ist, dass private Hauseigner ihre Türen aufmachen für die Menschen, die sich die Häuser ansehen möchten.&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Loviisa_Holzhaeuser0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Dabei kommen nicht nur Häuser, die fertig renoviert sind auf die Liste, auch solche die erst Instandgesetzt werden müssen. Wir sehen Häuser von Künstlern und prächtig eingerichtete. Wir können erleben, wie die Menschen in den alten Häusern leben und wie unterschiedlich das sein kann. Loviisa hat insgesamt eine schöne Altstadt und so vergeht der Tag wie im Flug.&lt;/font&gt; &lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Gegen 17 Uhr sind wir zurück am Stand und lernen noch Wilhelm kennen. Wilhelm ist Ofesetzer und seit 23 Jahre in Finnland. Er hilft den beiden ihr Geschäft aufzubauen. Alle zusammen helfen wir dann die Sachen in den Autos verstauen. Taru ist zufrieden mit dem Tag und wir verabschieden uns. Wir fahren noch ein Stück raus aus der Stadt und stellen unser Zelt auf einer ungenutzten Koppel auf. Wir kochen noch und verziehen uns ins Zelt. Hoffentlich wecken uns morgen nicht die Kühe.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;30.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Loviisa - Forsby - Ilola - Porvoo&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 41 km – Zeit: 3 Stunden 28 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wieder regnet es in der Nacht. Erst gegen 7 Uhr ist der Regen vorbei und wir stehen auf. Heute sind wir besonders schnell und so kommen wir schon 9 Uhr los. Wieder gibt es auf der Strecke unendlich viele Berge. Obwohl der Pausetag unseren Muskeln etwas Entspannung gebracht hat, fällt uns das Fahren nicht so leicht. Um 11 Uhr machen wir in Ilola eine kleine Pause. Ich klingle wiedermal an einem Haus und bitte um Wasser. Eine junge Frau macht auf und ich muss erst einmal unsere Geschichte erzählen. Die Leute hier sind so nett und wir haben so viele nette Erlebnisse gehabt. 12 Uhr 30 sind wir in Porvoo. An einer Tankstelle machen wir Mittag und fahren dann weiter in die Altstadt. Dabei entdecken wir, dass Fred hier eine Straße hat und müssen das natürlich im Bild festhalten. Wie wir später erfahren heißt Fred in schwedischer Sprache Frieden. Hier im Süden von Finnland gibt es eine finnisch und schwedisch sprechende Bevölkerung, deshalb sind die Orts- und Straßennamen in beiden Sprachen auf den Schildern. Das rührt noch aus der Zeit, da Finnland zu Schweden gehörte. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Fredsgatan0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;Kurz vor der Altstadt treffen wir auf einen Schotten und eine Finnin. Die beiden sind mit einem Kleinbus unterwegs und wir haben viel zu erzählen miteinander. Wir gehen zusammen zur Kirche und erleben dort eine finnische Hochzeit. Es ist doch spannend, da trifft man jemanden auf der Straße, fragt nach dem Weg und dann redet man 2 Stunden miteinander und kann nicht aufhören. Genau so ist es uns mit den beiden gegangen. Dabei wissen wir nicht mal ihre Namen und haben keine Kontaktdaten von ihnen. Wir fahren noch ein wenig in der wunderschönen Altstadt umher und genießen die Abendsonne, ehe wir zum Campingplatz fahren. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Loviisa_Altstadt0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;
&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Den Tipp mit dem Campingplatz haben wir von einem Deutschen, der mit seiner finnischen Frau hier in der Stadt weilt. Der Campingplatz ist schon geschlossen und wir haben ihn ganz für uns allein. Alles funktioniert noch und so kochen wir uns unser Essen (Pilze, Bohnen, Couscous) auf dem Grillplatz. Später kommt ein finnisches Paar mit einem Hund den Weg entlang und wir bekommen einen ziemlichen Schreck. Auch das sind Gäste, die mit einem Wohnmobil hier über Nacht stehen. In der Küche kochen wir noch Kompott von den vielen Preiselbeeren, die wir unterwegs gesammelt haben.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;31.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Porvoo - Hinthaara - Nickby - Nissbacker - Kuninkaanmäki (See)&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 49 km – Zeit: 4 Stunden 16 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir haben schön geschlafen, geduscht und in der Küche gegessen. Als wir schon beim Einpacken sind kommt der finnische Mann mit dem Hund vorbei und grüßt ganz freundlich. Wir ernten noch schwarze Johannisbeeren und Pfifferlinge und fahren gerade noch rechtzeitig 9 Uhr 15 los. Im Laden war nun doch jemand, der uns wohl etwas verwundert hinterher geschaut hat. Wir bummeln noch ein wenig durch die Altstadt und entdecken dabei, dass es hier einen See gibt der meinen Namen trägt. Nun bin ich wieder ausgesöhnt. Fred hat seine Straße und ich meinen See. Hier ist er, der See der meinen Namen trägt ... oder ich seinen? Im Hintergrund die Kirche und die alte Wohnsiedlung.&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/See_Maren0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Lovisa_Rathaus_und_Holzhaeuser0001.JPG"&gt;&lt;br&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Noch einen Blick zurück auf das Rathaus und die alten Holzhäuser von Porvoo, bevor wir uns noch  auf dem alten Bahnhof umschauen, in dem jetzt ein Eisenwarenhandel, ein Polsterer und ein Ofensetzer untergebracht sind. In dem alten Lagerhaus befindet sich ein toller Krämerladen mit ökologischen Produkten und alten Sachen. Auch die Lokschuppen sind noch in Betrieb. Hier stehen noch zwei alte Dampfloks, die auch ab und zu Touristen wie in alten Zeiten durch das Land fahren. Unterwegs bricht die Schraube in meinem Fahrradständer ab und wir versuchen eine neue Schraube zu bekommen. Leider ohne Erfolg. An einer Tankstelle machen wir Mittag und fahren 15 Uhr 15 weiter. Eigentlich wollten wir heute noch bis zum Zeltplatz nahe des Fährhafens fahren, aber der aufgefrischte Wind macht dies unmöglich. wir kämpfen wie die Wilden und kommen doch kaum vorwärts. In Nickby gehen wir in einen kleinen Laden und kaufen noch ein wenig Brot ein. Wir sind nun schon an der Stadtgrenze von Helsinki. Die beiden älteren Herren in dem Laden sind sehr nett und so essen wir dort noch etwas und trinken einen Kaffee. Sie beschreiben uns den Weg zu dem angesteuerten See und so fahren wir guten Mutes die letzten 4 km des heutigen Tages. An dem See angekommen suchen wir uns einen Platz an einer Feuerstelle und stellen das Zelt erst einmal zum Trocknen auf. Wir treffen dort einen jungen Philipiner, mit dem wir uns bei unserem Abendbrot unterhalten. Da es schon spät ist bleibt uns nicht viel Zeit bis es dunkel wird und wir müssen uns beeilen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;01.09.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Kuninkaanmäki (See) - Straßen 140 und 170 - Helsinki-Hansaterminal&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 34 km – Zeit: 2 Stunden 38 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Das ist nun unser letzter Tag in Skandinavien und die Reise endet wie sie angefangen hat. Wir werden als erstes in Deutschland unsere Kinder, Verwandten und Bekannten besuchen und Arzttermine erledigen. Aber erst einmal müssen wir noch bis zur Fähre kommen. Es ist immer noch windig, kühl aber trocken. Fred kocht noch die schwarzen Johannisbeeren mit Äpfeln und ich fange schon an die Sachen so zu sortieren, dass wir nicht alle Taschen mit in die Kabine der Fähre nehmen müssen. Auch die Pfifferlinge werden noch zubereitet und mit unserem letzten Brot verspeist. Um 10 Uhr kommen wir los. Wir fahren neben der 140 auf einem Radweg und halten immer wieder an um Preiselbeeren zu sammeln. Der Wind bremst uns noch mächtig und auch Nieselregen macht uns den letzten Tag schwer. An einer Tankstelle essen wir Mittag und fahren dann weiter. Wir fragen Passanten nach dem Weg und müssen feststellen, dass wir schon dicht am Hafen sind. Da nehmen wir uns noch ein bißchen Zeit und sammeln weiter Preiselbeeren. Die Beeren vom Morgen haben wir in Papptrinkbecher von der Tankstelle verstaut.&amp;nbsp; 14 Uhr sind wir am Fährhafen. Irgendwie ist bei der Buchung einiges schief gelaufen. Auf der Seite Seetour24.de war ein Fehler bei der Ankunftszeit in Travemünde. Unsere gebuchten Fahrkarten hätten wir nicht nutzen können, wenn ... Aber die nette Dame hinter dem Schalter von Finnlines hat unsere Karten auf die frühere Fähre umgebucht. Dankeschön! Nun hatten wir also noch 1,5 Stunden Zeit um etwas zu essen zu kaufen. Also zurück zu dem Wohngebiet, wo wir die Preiselbeeren gepflückt haben und ab in den Supermarkt. Pünktlich 16 Uhr waren wir wieder da und auch beim check in. Wir sind auf unserer Spur ganz nach vorn gefahren und schon ging er los, der Konvoi zum Schiff. Nachdem wir unsere Fahrräder gut gesichert und die letzten Preiselbeeren in Pappbecher verstaut hatten, sind wir zu unseren Kabinen. Als ich in meine Frauenkabine gekommen bin, liegt doch da schon ein Mann im Bett. Ich also zurück zur Rezeption und gemeint: "Wenn schon ein Mann in meiner Kabine, dann bitte mein eigener!" - Was die Dame an der Rezeption auch verstanden und uns eine gemeinsame Kabine auf Deck 9 gegeben hat. Wir sind sofort in die Sauna und haben das genossen. Als ich wieder raus kam, war Fred schon angetrunken und auf dem Weg in eine russische Kabine wo er bei Wodka, Schinken und Brot den Abend eingeleutet hat. Ich habe noch ein paar Fotos von der auslaufenden Fähre gemacht und eben allein Skandinavien "Aufwiedersehen" gesagt. Wir sind beide ein wenig traurig. 4 Monate Skandinavien haben uns die Freiheit hier gelehrt, die wir vermissen werden.&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Good_by_Finnland0001.JPG"&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;</content></entry><entry><title>Savonlinna - Pyterlahti</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/09/02/savonlinna--pyterlahti.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-09-02:c7334587-14c1-419d-82f5-1ff79cf83c5d</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-09-02T10:21:00Z</updated><published>2009-09-02T10:21:00Z</published><content type="html">&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;strong&gt;24.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Savonlinna (Schlafplatz 6 km hinter der Stadt) - Sulkava - Kietävälä - Sepänkyla&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 71 km – Zeit: 5 Stunden 03 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die erwartete Morgensonne kam leider nicht. Wir hatten Nebel über der Wiese, was durchaus ein schöner Anblick war. Leider hat das immer zur Folge, dass wir das Zelt nass einpacken müssen. Am Feldrand haben wir noch Johannisbeeren gefunden und uns einen Marmeladeneimer voll gepflückt. 9 Uhr 30 sind wir dann los in Richtung Sulkava. Das ist ein kleiner netter Ort mit einer interessanten Kirche. Sie erinnert uns an die Kirche in Kerimäki. Die Kirche ist für Besucher in den Sommermonaten geöffnet, was wir begrüßen und hinein gehen. Tatsächlich ist die Kirche von dem selben Baumeister, Theodor Tolpo, erbaut, wie die große Holzkirche in Kerimäki. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Sulkava_Leuchter0001.JPG"&gt; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Glockenturm_Sulkava0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Wir essen noch Mittag in der Touristeninfo + Café und dann machen wir uns 14 Uhr 30 auf den Weg zu der Fähre, die uns auf einem kürzeren Weg nach Lappeenranta bringen soll ohne über Imatra zu fahren. Nun haben wir uns wohl endgültig auf die Bergsteigerroute begeben. Nichts als Berge, die wie auf eine Schnur gefädelt aneinanderhängen. Hat man einen erklommen muss man die kurze Abfahrt gleich wieder als Schwung für den nächsten Berg nutzen. Mir geht es irgendwie nicht so gut, eine Grippe scheint in den Gliedern zu stecken. Da sind diese Berge doppelt so anstrengend. Noch 23 km bis zu der kleinen Fähre, wir kommen völlig k.o. dort an. Auf der anderen Seite machen wir eine Obstpause. Die Johannisbeeren schmecken vorzüglich, gute Ernte. Wir wollen noch ein Stück fahren und uns dann einen Platz für unser Zelt suchen. Ca. 10 km suchen wir und werden nicht so recht pfündig. Dann geben wir auf und lassen uns wieder an einem Feldrand nieder. Das Zelt ist noch feucht und will auch hier nicht so recht trocknen. Es ist spät und wir kochen uns noch rasch ein paar Nudeln mit Pilzen und Zuccini und verschwinden dann in unsere Schlafsäcke. Die Sonne ist jetzt gegen 20 Uhr 30 schon weg und dann wird es auch gleich kalt.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;25.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Sepänkyla - Utula - Kylänienai - Hotel Saimaanranta - Rehula&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 70 km – Zeit: 4 Stunden 38 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die Nacht war sehr kalt und am Morgen ist es tauig. Das Zelt ist nass und wird auch nicht trocken. Wir laufen über die Wiese durch den Tau. Das ist sehr erfrischend, man merkt richtig wie die Füße danach wieder richtig durchbluten. 8 Uhr 45 kommen wir los und begeben uns wieder auf die Piste mit den endlosen kurzen und steilen Bergen. Nach ca. 5 km treffen wir Irina und Leonid wieder. Sie haben in einem Waldstück geschlafen und freuen sich auch uns wieder zu sehen. Wir holen uns noch ein paar Informationen von ihnen, da sie eine bessere Karte haben, dann geht es weiter. Die beiden fahren jetzt nach Imatra und dann wieder zurück nach St. Petersburg, welches ja nur ca. 200 km von Imatra entfernt ist. Die Berge strengen an und irgendwie kann sich der Körper nicht mehr regenerieren in der Nacht. In Utula essen wir Mittag. Hier erhalten wir auch die Information über die Fähre zur anderen Seite des Sees Saimaan. Die Besitzer rufen für uns bei den Fährenbetreibern an, da die Fähre nur bei Bedarf fährt. Weiter geht es, wir haben noch ca. 2 Stunden Fahrt vor uns. Nach 10 km kommen wir zur ersten kleinen Fähre, die wie die von Gestern einfach nur die beiden Straßen miteinander verbindet. Noch 10 km und wir erreichen den Hafen, wo die Fähre abfahren soll. Unterwegs pflücken wir noch Preiselbeeren. Als wir zum Ende der Insel in den kleinen Hafen kommen, ist dort keine Fähre, aber ein Boot, welches die Flaschen und Büchsen in den Häfen einsammelt. Wir fragen nach und können mitfahren. Auf der ca. 20 minütigen Überfahrt, die wir nicht bezahlen brauchen, bekommen wir Kaffee und Kuchen serviert und zum Andenken noch einen Anstecker geschenkt. Die Dinge passieren einfach und wir nehmen sie dankbar an. Welch ein schönes Gefühl so offen angenommen zu werden und so reichlich beschenkt. Am Hotel Saimaaranta verlassen wir das Boot und die beiden netten Herren. Am Hotel Saimaaranta füllen wir unseren Wasservorrat auf und unterhalten uns sehr nett mit der Empfangsdame. Dann geht es weiter, wie gewohnt bergig. Wir wollen nicht mehr weit fahren, nur noch einen Schlafplatz suchen. Da wir in Lappeenranta keinen Couchsurfer gefunden haben, werden wir also nicht mehr bis zur Stadt fahren. Nach ca. 10 km machen wir Halt an einem Parkplatz kurz hinter Rehula. Hier trocknen wir erst einmal unser Zelt. Der Platz ist sehr öffentlich, aber wir machen es uns trotzdem gemütlich und kochen erst unser Abendessen (Reis, getrocknete Pilze, Zwiebeln, Knobi mit Koriandersoße) und dann aus den gesammelten Preisel-, Blaubeeren und wild wachsenden Äpfeln ein Kompott. Fred geht noch angeln, wobei er mehrmals den Blinker im Baum festhakt und ich zur Hilfe eilen muss. Ich räume und ordne alles ums Zelt bis es dunkel wird.&amp;nbsp; &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;26.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Rehula - Saimaanharju - Lappeenranta - Hytti - Simola - Ylämaa&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 58 km – Zeit: 4 Stunden 05 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Fred weckt mich um 6 Uhr 30 und hat schon zwei Schleie gefangen. Wir beschließen sie zum Mittag zu grillen und machen uns an unser normales Frühstück. Diesmal haben wir zu den Haferflocken selbstgekochtes Kompott und sind super glücklich damit. 8 Uhr 45 kommen wir los und sehen uns auch heute wieder diesen endlosen Bergen gegenüber. Das ist nun schon der 5. Tag in Folge und unsere Muskeln streiken. Auch Fred fällt es schwer immer wieder die Kraft für diese kurzen steilen Berge aufzubringen. Wir steigen öfter ab und schieben. Aber auch das ist nicht einfach, weil wir durch die Steigung das Gefühl haben unser Gepäck fast tragen zu müssen. Ich fühle mich immer noch recht kraftlos und das macht es doppelt so schwer. Die Landschaftsplanung scheint wie aus Männerhand, schön aber unpraktisch. Wir haben nur 20 km bis Lappeenranta und ich bin das erste Mal völlig erledigt. Wir kaufen ein wenig ein und buchen in der Touristeninfo die Fähre nach Travemünde und den Zug nach Bremen. Wir schauen uns nichts weiter an und fahren bald weiter. Aus der Stadt heraus nutzen wir einen Radweg, der neben der Straße läuft. Wie schon so oft, führt er irgendwann ein wenig weg von der Straße um dann irgendwo ohne jeglichen Hinweis in eine Straße überzugehen. Auch diesmal landen wir weit ab von dem eigentlichen Weg und kommen an einer völlig anderen Fernverkehrsstraße wieder raus. Wir beschließen hier weiter zu fahren, wer weiß vielleicht ist es ja so auch nicht schlecht. Wir fahren nun direkt nach Süden. An einem Waldweg halten wir an und Fred grillt uns die beiden Schleie. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Schleie_zum_Mittag0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Ich sammle in der Zeit noch ein paar Blaubeeren für den Nachtisch. Nach dem Essen pflücken wir noch weiter Preisel- und Blaubeeren und bleiben eine ganze Weile Hängen. Wir sammeln bis alle Gefäße voll sind und dann essen wir, bis wir nicht mehr können. Ist es nicht toll wie die Natur für uns sorgt. Die Fische waren erste Klasse und mit so vielen Beeren im Bauch ist es schwer wieder aufs Fahrrad zu steigen. Wir fahren noch bis Ylämaa. Hier trinken wir gleich neben dem Edelsteinmuseum Kaffee und beschließen hier in der Nähe zu zelten. Wir fahren gleich gegenüber in einen Waldweg rein und stellen unser Zelt am Rande eines scheinbar nicht genutzten Seegrundstückes auf. Als wir schon alles fertig haben, kommt dann doch der Besitzer. Er ist Jäger und Fred findet sofort Kontakt. Wir dürfen bleiben und nicht nur das, auch die Toilette, das Trinkwasser und das Boot dürfen wir nutzen. Heute essen wir nur Brot und Blaubeeren zum Abend.&lt;br&gt;&lt;strong&gt;&lt;br&gt;27.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Ylämaa - Vaalimaa - Virojaki - Pyterlahti (alte Königsstraße, 3513)&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 43 km – Zeit: 3 Stunden 02 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;In der Nacht regnet es wie aus Eimern. Erst früh klart es auf. Fred macht Frühstück und wir essen auf der Terasse des kleinen Gästehauses. Der See lädt zum Schwimmen ein und das machen wir dann auch. So erfrischt packen wir langsam zusammen. Es fängt wieder an zu regnen und wir retten uns auf die Terasse. Dann packen wir wieder ein nasses Zelt zusammen und fahren zurück nach Ylämaa. Dort schauen wir uns die Bearbeitung des Spektrolith an, ein .... Der Stein schimmert in vielen Farben und erhielt deshalb seinen Namen. Wir können wunderschönen Schmuck bewundern. Es fängt immer wieder an ein wenig zu regnen, trotzdem fahren wir dann los. Auf einem Parkplatz an der Straße nach Vaalimaa treffen wir ein russisches Pärchen, welches aus unserer Bananenpause einen ausgedehnten Stopp macht uns in russischer Gastfreundlichkeit zum Essen einlädt. Vaalimaa ist enttäuschend und so fahren wir, auch wenn es schwer fällt, noch 7 km weiter nach Virojaki. Hier essen wir auf einer Bank vor der Biblothek Mittag. Wir nutzen in der Bibliothek die Gelegenheit noch eimal 2 Tage Blog hochzuladen. Dort treffen wir ein Pärchen mit zwei Kindern. Eine bunte Mischung ist diese Familie. Der Mann ist Spanier, die Frau Finnin, der Sohn ist aus Äthiopien und die Tochter ist blond wie die Mutter. Sie sprechen beide deutsch und geben uns ein paar Hinweise für unseren weiteren Weg. Wir fahren weiter die alte Königsstraße, die nach ihren Aussagen nur kleine Hügel haben soll. Wir suchen nach einem Platz für unser Zelt und landen auf einem Trainingsgelände für Autos und Schneescooter. Fred fährt noch Wasser holen und kommt mit einer großen Tüte voller Pflaumen und Äpfel wieder. Das Zelt trocknet schlecht, wir sind einfach zu spät und es fängt schon wieder an tauig zu werden. Wir kochen dennoch unser Abendessen, Couscous mich Champions, die wir an der Straße gefunden haben. Auch Kompott wird noch einmal gekocht.&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</content></entry><entry><title>Liperi - Savonlinna</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/08/28/liperi--savonlinna.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-08-28:c9055419-afaa-4fda-b030-cf115de4f985</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-08-28T11:01:00Z</updated><published>2009-08-28T11:01:00Z</published><content type="html">&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;strong&gt;22.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Liperi - Leppälathi - Rönkönvaara - Sämen - Savonranta - Kokkolahti&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 60 km – Zeit: 4 Stunden 04 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gegen 9 Uhr sind wir los und haben gleich ein paar Meter weiter unseren ersten Stop gemacht. Schon abends haben wir den interessanten Bau dieser Kirche gesehen und heute musste die Kirche natürlich noch im Bild festgehalten werden. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Lieperi_kirche0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Liperi präsentiert sich heute morgen in herrlichem Sonnenschein und lädt noch ein wenig zum verweilen ein. Wir trödeln noch ein wenig und nehmen zum Schluss noch ein Abschiedsbild mit. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/See_Lieperi0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Wir fahren erst ein Stück auf der 476. Hier ist nicht so viel Verkehr und teilweise sogar ein Radweg. Dann biegen wir in die Straße nach Leppälathi ein. Der Weg hier lang schien kürzer zu sein, was wir mit schlechterer Straße bezahlen. Der Sandweg zieht sich 12 km und führt uns ständig auf und ab. Harte Zeit für unsere Muskeln, die erstaunlicher Weise wieder aufjaulen, wie am Anfang der Tour. In Rönkönvaara machen wir Mittag und ruhen uns in der warmen Sonne aus. Ab hier ging die Asphaltstraße los, aber die Berge bleiben uns erhalten. In Sämen kommen wir an einem kleinen Dorfladen mit Pub vorbei und werden herzlich empfangen. Die fröhlich zusammensitzenden Dorfbewohner wollen ersteinmal unsere Geschichte hören, ehe wir einkaufen können. Wir trinken noch in Ruhe einen Liter Saft und verabschieden uns dann von den netten Leuten. Auch der Hund bekommt noch einmal eine Streicheleinheit und schon sitzen wir wieder im Sattel. Manchmal kommt es mir eh so vor, als passiere das alles ohne viel zutun von mir und ich finde mich wieder auf dem Fahrrad und weiter gehts. Hinter Kokkolahti finden wir gleich neben der Straße eine Unmenge Blaubeeren. Wir schwelgen im Blaubeerrausch und ernten ca. 1,5 kg. Der Wok, in dem wir sie waschen, ist voll. Kurz danach finden wir direkt am See einen Lagerplatz. Unser Zelt war noch nass, so dass wir die Sonne ausnutzen und es erst trocknen lassen mußten. Ich wasche die Blaubeeren, was mir wunderschöne blaue Hände eingebracht hat. Da die Sonne schon wieder am untergehen war, sind wir kurzer Hand zwischen Abendbrot machen und Zelt einräumen in den See gesprungen. Das tat gut und nun war es auch Zeit das Abendessen zu kochen. Es gibt wieder Pilze mit Nudeln. Dann gibt es Kompott, Blaubeeren bis wir nicht mehr können. Das ist ein Gefühl in so einem Übermaß zu schwelgen und es selbst geerntet zu haben. Toll wir sind zufrieden. Fred versucht noch einen Fisch an die Angel zu bekommen, ich verziehe mich ins Zelt. Wenn die Sonne weg ist, wird es schnell kalt. Ich schreibe noch ein wenig, mache ein Sudoku. So in meinen Schlafsack gehüllt ist es richtig gemütlich. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;23.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Kokkolahti - Kerimäki - Savonlinna&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 61 km – Zeit: 4 Stunden 12 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Es gibt Haferflocken mit Blaubeeren oder umgekehrt. Gegen 9 Uhr geht es los, wollen heute bis Savonlinna kommen. Dort gibt es eine Burg, die wir uns ansehen wollen. Die kurzen steilen Berge bleiben uns auch heute erhalten und wir kämpfen tüchtig. In Kerimäki machen wir unseren ersten Stopp. Hier gibt es eine tolle und noch dazu riesengroße Holzkirche. Da sie die größte Holzkirche der Welt ist, wird sie auch für Touristen während der Sommermonate aufgehalten. Wir setzen uns in die Kirche und bekommen noch das Ende eines Gottesdienstes mit. Die Atmosphäre ist trotz der Größe sehr angenehm und ich fühle mich geborgen. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Holzkirche_Kerimaeki0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Wir essen noch unser Mittagsbrot gleich gegenüber der Kirche, bevor wir wieder aufs Rad steigen. Als wir nach Savonlinna kommen, sind viele Leute auf der Straße und einige Straßen abgesperrt. Hier ist gerade eine Autoshow und wir stoppen kurz um uns das Spektakel anzusehen. Weiter geht es zur Burg und wir kommen gerade noch rechtzeitig um in die Burg zu gehen. Es ist 15 Uhr 10 und wir nehmen an der letzten Führung teil. 16 Uhr schließt die Burg heute, die Saison ist vorbei. Die Burg Olavinlinna wurde 1475 gegründet und diente der Verbesserung der Verteidigung der Grenze Schweden-Finnlands zur Republik Novgorod. Die Burg war im Laufe der Zeit auch in russischem Besitz, was man an verschiedenen Umbaumaßnahmen noch heute nachvollziehen kann. Überhaupt kann man hier im Osten von Finnland den russischen Einfluss verstärkt spüren. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Burg0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Wir sind die letzten Besucher in der Burg und werden vom Sicherheitspersonal rausgeworfen. Die Burg ist ringsum von Wasser umgeben und so sehen wir mit Erstaunen, wie sie auch heute noch mit Hilfe einer modernen "Zugbrücke" gesichert wird. Die schwimmende Verbindung wird mit einem Motor in ihre Nachtposition gefahren, indem sie um 90 grd aus ihrer Zugangsposition gedreht wird. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Drehbruecke0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Dem Spektakel schauen auch ein russisches Pärchen zu, die wie wir mit dem Fahrrad unterwegs sind. Leonid und Irina kommen aus St. Petersburg und machen einen Rundtrip um den Saimaa-See. Jetzt müssen wir aber los, da die Sonnen nun schon 20 Uhr 30 untergeht und es dann sehr kalt werden kann. Wir radeln noch ein Stück und lassen uns am Rand einer Wiese, in der Hoffnung auf Morgensonne nieder. Wir sind spät und alles muss schnell gehen. &lt;/font&gt;&lt;br&gt;</content></entry><entry><title>Paateri - Liperi</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/08/27/paateri--eno--joensuu.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-08-27:ee746740-4d42-4610-9ac4-e3e594edca28</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-08-27T14:17:00Z</updated><published>2009-08-27T14:17:00Z</published><content type="html">&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;strong&gt;20.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Paateri - Eno - Joensuu&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 83 km – Zeit: 4 Stunden 42 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;9 Uhr 30 waren wir schon an der Ausstellung der Eva Ryynänen und wir hatten Glück. Eine nette Dame vom Einlass hat ein Erbarmen gehabt und uns schon rein gelassen. Draußen war es kalt und so waren wir froh in die Holzkirche, das Atelier und das Wohnhaus der Künstlerin gehen zu können. Der Besuch hat sich wirklich gelohnt. Meinem Holzwurm Fred sind die Augen über gegangen und auch ich war begeistert. Den Kunstwerken ist anzusehen, dass die Künstlerin ein gutes Auge für das alte Holz hatte und es verstanden hat etwas wunderschönes zu gestalten. In der Werkstatt und auch im Wohnhaus hat man das Gefühl, dass sie gleich zur Tür herreinkommt. In der kleinen Kochecke steht sogar noch Zucker und Salz griffbereit. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&amp;nbsp;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Kirche0001.JPG"&gt;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Arbeitsraum0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Paateri_Arbeitsraum0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;11 Uhr 30 starten wir. Vor uns liegen ca. 80 km schnelle Fahrt, da wir heute noch Joensuu erreichen wollen. Wir hatten dort bei Paula eine Couch reserviert und wollten nicht so spät bei ihr sein. 13 uhr 20 machen wir Mittag an einem Badestrand. Tolles Wetter und wir ruhen wirklich ein wenig aus. Noch 34 km sind es bis Joensuu. Das Fahren fällt jetzt schwerer und wir machen 13 km später eine Apfelpause. Noch 21 km bis zu Paula und einer heißen Dusche. 8 km vor Joensuu schreiben wir Paula eine SMS und kämpfen uns die letzten Kilometer noch durch. Dann ist es soweit, wir sind da. Paula ist sehr nett und ihre zwei Katzen schließen wir sofort ins Herz. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Paula_Jani0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Zum Abend kocht Fred Kartoffelbrei mit Pfifferlingen, während ich mich unserer schmutzigen Wäsche annehme. Alle sind zufrieden und wir fallen totmüde ins Bett. &amp;nbsp;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;21.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Joensuu - Liperi&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 35 km – Zeit: 2 Stunden 20 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gut geschlafen machen wir uns daran den Blog aktualisieren. Fred hat früh schon die Bilder bearbeitet und ich bin dann mit dem Text dran. In der Zeit macht er Joensuu unsicher und kauft noch ein. Zum Mittag kocht er wieder. Es gibt Kartoffeln und Quark. Ach ja, nach all dem Reis, Couscous und Nudeln ist die gute alte Kartoffel doch ein Genuss. Die Wäsche ist auch trocken so dass wir kurz nach 15 Uhr starten. Paula und Jani fahren auch auf einen Wochenendausflug. Wir fahren zu dem Haus für Kunsthandwerk, welches Fred bei seinem Vormittagstripp entdeckt hat. Hier ist viel für mich zu sehen. Alte Handarbeitskünste werden gepflegt und das Beste, man kann sie auch erlernen. Eine Dame die den Bereich Weben betreut erklährt uns, dass in jeder größeren Stadt in Finnland ein solches Haus besteht und die alten Künste an die junge Generation weiter gegeben werden. Ich muss an meine alten Träume denken, die da wieder wach werden. Ich hoffe wir finden einen Platz wo ich vielleicht wirklich anfangen kann zu weben oder ... wer weiß. Ein sehr interessantes Haus mit noch interessanteren Frauen darin. Fred entdeckt noch eine Schmiede und fröhnt seiner Leidenschaft, sich mit Messers Schneide auseinander zu setzen. Nach einem kurzen Einkauf fahren wir zufrieden los. Wir merken die Anstrengung von gestern sehr deutlich und so beschließen wir nur eine kurze Strecke zu fahren. An einer Bushaltestelle essen wir Abendbrot und fahren noch bis Liperi. Dort suchen wir lange nach einem Platz für uns. Der Abendhimmel ist einzigartig und wir müssen ihn immer wieder betrachten und versuchen ihn natürlich auch abzulichten. Doch leider kann man mit einem Foto nie die wirkliche Stimmung einfangen. Wir zelten in einem Waldstück direkt neben einem Spielplatz. &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Abendhimmel_Liperi0001.JPG"&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;</content></entry><entry><title>Nachtrag zum 18.08.2009</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/08/27/nachtrag-zum-18082009.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-08-27:438f2504-e169-4e61-b03a-e1b5c54da378</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-08-27T13:12:00Z</updated><published>2009-08-27T13:12:00Z</published><content type="html">&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Da habe ich doch glatt vergessen euch mitzuteilen, dass wir 20 km vor Lieksa die 5000 km Marke überfahren haben. Stellt euch das mal vor 5000 km! &lt;img src="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/emoticons/smile.png" border="0"&gt; Also ehrlich ich hätte das niemals von mir geglaubt, dass ich mal mit dem Fahrrad soweit fahre, nee wirklich nicht. Nun ist es passiert und vieles hat sich geändert. Bin gespannt ob ihr davon was merkt. So und nun muss ich mich beeilen, denn mein kleiner Freund Paul möchte Neuigkeiten lesen und ich habe doch schon wieder soooo viele Tage nicht schreiben können.&amp;nbsp; &lt;/font&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/5002_km0001.JPG"&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;</content></entry><entry><title>Suomussalmi - Paateri</title><link rel="alternate" href="http://betweenfiftyandhundred.marenzhome.net/2009/08/21/suomussalmi--paateri.aspx?ref=rss" /><id>tag:betweenfiftyandhundred.marenzhome.net,2009-08-21:9417e45b-fd1b-4882-8b29-833b8bd68d1d</id><author><name>Maren</name></author><category term="Vom Nordkap zurück" /><updated>2009-08-21T10:39:00Z</updated><published>2009-08-21T10:39:00Z</published><content type="html">&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;strong&gt;10.08. - 14.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Suomussalmi&lt;br&gt;&lt;br&gt;Die letzten Tage ist nicht viel passiert. Wir haben die Gastfreundschaft von Veikka und Tiina genossen. Das Wetter war schön und wir haben einfach mal einen auf faul gemacht. Fred hat mehrfach versucht zu angeln, doch leider ohne Erfolg. Ich habe mal wieder Blog geschrieben, wie ihr sicher bemerkt habt. Ich habe einmal chinesisch gekocht und wir haben den Stockfisch von denn Lofoten zubereitet. Hat nicht schlecht geschmeckt, ist aber gewöhnungsbedürftig. Jeden Abend haben wir die echte finnische Sauna genossen und so unsere Muskeln gut entspannt. Besonders am ersten Abend war die Sauna sehr hilfreich nach unserer Marrathonetappe. Am 13.08. waren wir mal mit einem Auto von Veikka in Soumussalmi und haben uns eine Schmiede angesehen. Fred ist immer noch an allem was mit Messern zu tun hat interessiert und will so viel wie möglich an Tricks ablauschen wie er irgendwie kann. Dieser Ausflug war der erste, der uns von dem Gehöft weggeführt hat. Komisch ist das schon, so sehr wir uns auf ein paar Tage ausruhen gefreut haben, genauso leicht wurden wir beide wieder kriblig und wollten weiter. Am 14.08. haben wir dann schon mal die Gegend mit dem Fahrrad erkundet und geschaut wo wir denn morgen lang fahren können. Wir sind mal eben schnell 34 km gefahren, ohne Gepäck ist das auch viel einfacher. Dabei haben wir ganz nebenbei ein paar Pfifferlinge und Rotkappen am Wegesrand eingesammelt. Es waren so viele Pilze, dass wir nicht alle zum Abendbrot mit Veikka und Tiina essen konnten. Leider gab es nicht so viele Blaubeeren wie erwartet und sie waren auch in der Gegend um Suomussalmi nicht besonders gut. Gut erholt freuen wir uns auf unser Rad und morgen geht es wieder los. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;15.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Suomussalmi - Moisiovaara (9110) - Hämänkyla - Juonto (904) - Porstutlampi-See&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 83,5 km – Zeit: 5 Stunden&lt;br&gt;&lt;br&gt;Pünktlich 9 Uhr rollen wir vom Hof. Die Sonne scheint und wir sind guter Dinge. Wir fahren die Straße nach Moisiovaara in der Hoffnung dort einen Laden zu finden, denn unsere Vorräte sind zusammengeschmolzen und wir brauchen Brot und Gemüse. Glücklicher Weise haben wir uns noch ein paar Brote geschmiert, denn wie wir feststellen müssen ist der Laden in Moisiovaara geschlossen. Bis hier waren es 26 km und die Hoffnung auf eine Möglichkeit etwas einzukaufen schwindet. Da kommt ein etwas älterer Mann mit dem Fahrrad vorbei und wir fragen ihn natürlich gleich nach dem nächsten Laden. Er spricht kein Englisch und wir verständigen uns letztendlich in Russisch. Alles was ihm einfällt liegt nicht auf unserer Strecke und so beschließt er ein Stück mit uns zu fahren. Genauer gesagt ist er vor gefahren und zwar in so einem Tempo dass uns bald die Luft ausging. Es war inzwischen Mittag und der Hunger fing an zu quälen. Wir fahren auf der Straße 9110 und als wir auf die Straße 904 treffen stoppt er. Auf dem Tacho steht nun 35 km und er eröffnet uns, dass in 30 km der nächste Laden kommt. Es ist Sonnabend und die Wahrscheinlichkeit, dass ein Geschäft Nachmittags offen hat ist ziemlich gering. Egal wir essen einen kleinen Happen und schon sind wir wieder am strampeln. Zwischendurch halten wir an einem Gehöft an und holen uns frisches Wasser und essen unser letztes Brot. Auch der Bauer meint es seien noch ca. 30 km wobei wir aber schon wieder 10 gefahren sind. Na egal, als die Sonne unseren Rastplatz verläßt fahren wir weiter. Den Laden erreichen wir bei einem Tachostand von 68 km und er ist bereits geschlossen. Ein wenig verzweifelt fragen wir einen Mann wo der nächste laden ist und erhalten die Antwort in Kuhmo, was noch mal 50 km entfernt ist. Aber manchmal gibt es halt doch eine Fügung und vor allem nette Menschen. Die Besitzerin des Ladens wird herbei gerufen und wir können von hinten rein gehen und die nötigsten Sachen einkaufen. Wir setzen uns gleich neben den Laden in die Sonne und essen noch ein wenig von unseren neu erworbenen Köstlichkeiten und schlafen auf der Stelle ein. Nach einer halben Stunde Schlaf fährt es sich auch wieder gut und so sitzen wir schon wieder im Sattel. Bei 80 km Tachostand fangen wir an nach einem Schlafplatz zu suchen. Ich entdecke einen See in einem Wald und wir schauen uns die Gegend genauer an. Da direkt an dem See ein Haus steht wollen wir lieber fragen, ob wir unser Zelt hier aufstellen können. Das stellt sich als etwas schwierig heraus. Der ältere Mann der aus dem Haus kommt spricht keine Sprache die wir beherrschen und seine Lebensgefährtin auch nicht. Doch ehe wir uns versehen hatten waren wir schon zum Kaffee eingeladen und natürlich sollten wir auch die Sauna benutzen. Also haben wir unsere Fahrräder von der Straße geholt und waren gespannt auf die Dinge die noch passieren würden. Als wir gerade beim Abladen unserer Taschen sind, stehen sie auf einmal mit dem Auto vor uns und wir sollen einsteigen. Fred vorn zu Toivo und ich hinten zu Ritva. Sie zeigen uns ein kleines Häuschen, welches sie wohl früher vermietet haben. Wir sollen uns ins Gästebuch eintragen, was schon mehrere Jahre keiner mehr gemacht hat. Toivo und Ritva sind zwei ganz liebe Personen und wir hatten viel Spaß miteinander. Toivo hat seine Kinder angerufen und mit deren Hilfe konnten wir uns ein wenig besser erklären. Wir haben schön gesaunert, noch gegrillt und im Bett unterm Dach geschlafen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;16.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Porstutlampi-See - Kuhmo - Rastplatz Jyrkänkoski (75)&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 47 km – Zeit: 3 Stunden 04 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Wir haben wunderbar geschlafen. Fred ist wie immer schon um 6 Uhr wach, aber auch Ritva ist Frühaufsteherin. Trotz ihrem starken Rheuma versucht sie sich viel zu bewegen und hat um 6 Uhr 30 schon den Tisch mit Keksen und Kaffee vorbereitet. Das ist alles für uns, denn die beiden essen nichts, Toivo trinkt nur einen Kaffee. Wir packen alles soweit zusammen, da werden wir noch einmal ins Auto geladen und um den See gefahren. Eine wunderschöne Natur bekommen wir zu sehen und freuen uns mit ihnen an dem schönen Plätzchen Erde. Fred macht einige Fotos vom See und wir fahren zurück zum Grundstück. Toivo hat einen tollen Sinn für Humor und so bestaunen wir seine lustigen Nistkästen und Spielereien mit getrockneten Fischköpfen. Er freut sich jedesmal sehr wenn wir etwas toll finden. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Nistkasten_bei_Toivo0001.JPG"&gt; &amp;nbsp;&amp;nbsp; &lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Hechtkopf0001.jpg"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;br&gt;Wir glauben, dass wir mit unserem Besuch auch für die beiden eine Bereicherung ihres Alltages waren. 9 uhr 30 fahren wir los und es wird auf jeden Fall das lustige feifen bleiben, welches Toivo benutzt hat wenn er was erklähren wollte.&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Bei_Toivo_und_Ritva0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;In Kuhmo angekommen stellen wir fest, dass der Supermarkt heute am Sonntag erst um 12 Uhr aufmacht und so schauen wir uns erst die Kirche an. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;table&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;Da Gottesdienst ist, wollen wir nicht
stören und bleiben erst mal draußen und fotografieren die Kirche. 11
Uhr 30 gehen die Türen auf und wir gehen rein. Als so ziemlich alle
Leute die Kirche verlassen haben werden wir sehr unfreundlich
hinausgeworfen. Schade eigentlich. So dicht liegen sie zusammen die
Erfahrungen mit netten und weniger netten Leuten. &lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;/td&gt;&lt;td&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Glockenturm_Kuhmo0001.JPG"&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;Wir leisten uns heute mal nach dem Einkauf eine Pizza und unterhalten uns noch sehr nett mit den türkischen Betreibern, die uns ihre Heimat wärmstens empfehlen. Weiter geht es ins Petola-Visitor-Center. Hier gibt es eine interessante Ausstellung über Finnlands größte Raubtiere Bären, Wölfe, Luxe und Vielfraße. Die Ausstellung ist sehr spannend. Wir können uns sogar noch einen Film in Englisch ansehen obwohl wir die einzigen Besucher waren. (www.suurpedot.fi, leider nur in finnisch) &lt;br&gt;16 Uhr fahren wir nach einem Kaffee weiter. Es fängt immer wieder an zu tröpfeln und so suchen wir schon bald nach einem Schlafplatz. An dem Rastplatz Jyrkänkoski an der Straße 75 werden wir fündig. Hier wurden im Winter 1939 Verteidigungsstellungen gebaut und so schlafen wir direkt auf einem Kriegsschauplatz neben einem Panzer und einer Kanone. Wir haben das Zelt neben der Rasthütte aufgebaut und Fred hat von seinem Erkundigungsstreifzug eine geborgte Plane mitgebracht. Wir hatten ja bei Toivo im Fernsehen schon die nahende Regenfront gesehen, so dass wir vorgewarnt waren. Die Plane wurde zwischen der Hütte und dem Zelt gespannt und so hatten wir es einigermaßen bequem. Wir konnten am Tisch essen nur mit dem Feuer war es etwas schwierig, denn es regnete inzwischen recht kräftig. Zum Abendessen gab es Pilze mit Couscous und Blaubeeren gleich hier gesammelt, so dass wir uns gut versorgt von der Natur fühlten.&lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;17.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Rastplatz Jyrkänkoski (75) - Jonkeri&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 34 km – Zeit: 2 Stunden 20 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Als wir früh aufstehen hat es aufgehört zu regnen. Es gibt Haferflocken mit Blaubeeren und wir sind guter Dinge. Ein wenig wollen wir noch abwarten, vielleicht zieht ja das Regengebiet durch. Es schauert auch hin und wieder und wir sind froh noch geschützt zu sein. Als wir anfangen zusammenzupacken scheint sogar die Sonne. Um 12 Uhr brechen wir auf mit nicht so guten Wetteraussichten. Fred erklährt zwar, dass Regenwolken anders aussehen als die, die wir gerade am Himmel sehen, aber ich bin skeptisch. Bald fängt es an zu nieseln. Wir biegen ab auf die Straße nach Lieksa und schauen uns bald nach einem Platz um etwas zu essen um. Hier ist Wald und ab und zu mal ein Haus und sonst nichts. An einem einzeln stehenden Haus klopfen wir an um nach einem trockenen Platz zu fragen. Niemand öffnet und so schauen wir uns um. Im Schuppen stehen Tisch und Stühle und so verziehen wir uns da rein um dem Regen zu entkommen. In einer Regenpause steigen wir wieder aufs Fahrrad und radeln weiter.&lt;br&gt;Bald fängt es wieder an zu nieseln und dann regnet es heftig. Da meine Regenhose noch immer nicht gegen eine neue ausgetauscht ist, weiche ich bei stärker einsetzendem Regen bald durch. Es ist kalt und ungemütlich. Am Rastplatz Jonkeri treffen wir auf eine russische Familie. Es ist witzig dass wir uns nun in Finnland auf russisch verständigen. Wir bekommen einen süßen Kaffee angeboten und da er warm ist nehmen wir an. Als wir weiter fahren wird der Regen immer stärker und wir haben keine rechte Lust mehr. Wir beschließen nach unserer guten Erfahrung mit Toivo an einem Haus zu klingeln und nach einem Schlafplatz zu fragen. Gesagt getan und es öffnet Tanja, eine nette Russin und so heißt es wieder Russisch sprechen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Jonkeri_mit_Tanja0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Tanja ist sehr nett und lädt uns ein in ihrem Gästehaus zu schlafen. Auch die Sauna wird uns sofort angeboten. Wir sind so glücklich über so viel Freundlichkeit. Auf unsere Frage was wir ihr bezahlen sollen, winkt sie ab. Ihr Mann Jukka, ein Finne, ist auch sehr nett und kann unsere Situation gut verstehen. Beide haben, wie wir später erfahren, in Russland einen Track gefahren und haben so manche harte Situation selbst erlebt. Wir erleben echte russische Gastfreundschaft in Finnland. Zum Abendessen gibt es frisch geräucherten Fisch und Kartoffeln. Auch Bratfisch und natürlich Brot und Salat stehen auf dem Tisch. Das reinste Festessen. Zum Nachtisch gibt es noch Tee, Eierkuchen mit Varenie und einer Vanilliecreme. Nach dem Abendessen ging es in die Sauna. Wir haben dann noch eine Weile zusammengesessen und erzählt. Sie waren ganz begeistert von unserer Tour und wir haben viel gelacht, da die Verständigung teilweise mit Händen und Füßen vor sich ging. Unsere Sachen konnten wir noch in der Sauna trocknen und so war alles geregelt für uns. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;18.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Jonkeri - Lieska&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 69 km – Zeit: 4 Stunden 40 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;Gegen 9 Uhr sind wir los und wurden herzlich verabschiedet. Nach einem kurzen Stück kam ein langes Stück (28 km) schlechte Straße. Sandweg mit vielen Bergen rauf und runter. Das war ziemlich anstrengend, aber unterwegs gab es einige Pausen, denn viele Pfifferlinge standen am Weg und wollten geerntet werden. Wir haben ca. 1,5 kg Pfifferlinge mitgenommen. 15 Uhr 30 sind wir in Lieksa angekommen. Es ist kalt und ungemütlich und wir suchen nach warmen Plätzen und gehen noch rasch einkaufen. Ein warmer Broiler lacht uns an und wir essen ihn gleich im Supermarkt hinter den Kassen. Wir zelten etwas außerhalb von Lieksa in einem Waldstück am See. Hier sind wir etwas geschützt. Es gibt noch ein paar Pfifferlinge zum Abendessen. &lt;br&gt;&lt;br&gt;&lt;strong&gt;19.08.2009&lt;/strong&gt;&lt;br&gt;&lt;br&gt;Lieksa - Paateri&lt;br&gt;&lt;br&gt;Entfernung: 37,5 km – Zeit: 2 Stunden 40 Minuten&lt;br&gt;&lt;br&gt;9 Uhr 30 waren wir schon an der Kirche. Hier war gerade ein Kindergottesdienst und wir kamen pünktlich zum Beginn. Ein netter Kirchendiener hat uns gesehen und uns eingeladen Platz zu nehmen. Die Kirche ist neu, sie wurde 1982 auf dem Platz der alten Holzkirche, die 1979 bei einem Brand zerstört wurde, gebaut. Der Bau ist quadratisch mit einer Kuppel in Form einer Halbkugel. Die Giebelseite ist lichtdurchflutet und hat eine interessante Gestaltung mit einem Kreuz. Der Glockenturm stammt noch von der alten Kirche und steht extra, wie wir es an vielen Stellen in Skandinavien schon gesehen haben. &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Kirche_Leksa0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Leksa_moderne_Kirche0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;Nach diesem netten Erlebnis sind wir zum Pielinen Freiluftmuseum gefahren. Es ist das zweitgrößte seiner Art in Finnland und absolut sehenswert. Wir waren ca. 5 Stunden drin und haben uns die über 70 Gebäude und 100.000 Gegenstände eingehend angesehen. Eine tolle Sammlung aus verschiedenen Bereichen des Lebens. Wir sind begeistert. (www.lieska.fi/museo) &lt;br&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Leksa_Museum0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;&lt;/font&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;img src="http://images.quickblogcast.com/3/4/2/3/4/152596-143243/Im_Museum_von_Leksa0001.JPG"&gt;&lt;/font&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;font face="Verdana" size="2"&gt;&lt;div&gt; &lt;/div&gt;16 Uhr ging es dann weiter nach Paateri wo wir morgen das Atelier der Holzkünstlerin Eva Ryynänen besuchen wollen. Wir hatten ein Prospekt von der Ausstellung doch leider war das nicht so genau und der Platz schwer zu finden. Als wir einen Hinweis mit 5 km bis Paateri gefunden haben, konnten wir uns um unseren Lagerplatz kümmern. Heute schlafen wir an einem Feldrand und es gibt wieder Pfifferlinge.&lt;/font&gt;</content></entry></feed>
